Gold, Anlagegold

Die Vorstellung, dass jeder über die Wirkung des Goldes als Vermögensschutz Bescheid wisse, ist sehr optimistisch. Nicht jeder weiß, dass es sinnvoll, ja sogar notwendig ist, mindestens 10% des Vermögens in Gold anzulegen. Gold entwickelt sich entgegen der Aktienkurse und bietet daher Stabilität für jedes wertpapierlastige Portfolio.

Ein Portfolio sollte diversifiziert sein und im günstigsten Fall alle sieben Assetklassen enthalten: Bargeld, Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe und Sammelobjekte. Allerdings bilden die Sammlerobjekte eine Sonderstellung, da hierfür besondere, spezialisierte Kenntnisse erforderlich sind. Insofern ist diese Anlageklasse gerade für Laien ungeeignet. Das gleiche trifft für Rohstoffe zu, da hier selten in Rohstoffe direkt investiert wird. Hier wird der Umweg über Derivate und andere stellvertretende Finanzprodukte wie Termin-Kontrakte und Optionen erfolgt. Diese Finanzinstrumente sind hochriskant und erfordern ebenfalls spezialisiertes Wissen, um erfolgreich damit handeln zu können. Alle übrigen Anlageklassen sind auch für Kleinanleger geeignet und sinnvoll. Streuung ist das Zauberwort. Dadurch wird eine Verringerung bestehender Risiken und die Chance auf höhere Renditen erreicht.

Die meisten Anleger haben in ihrem Portfolio Bankanlagen, Aktien oder Aktienfonds und Anleihen oder Rentenfonds. Nur wenige Anleger investieren in Immobilien oder Gold, obwohl sich gerade Immobilien und Gold in den letzten Jahrzehnten als die besten Anlageformen behauptet haben.

Gerade Finanzberater haben hier Nachholbedarf. Schließlich sind sie die Schnittstelle zu den Anlegern und müssten daher umfassend beraten. Investmentportfolios weltweit weisen im Schnitt weniger als 1% Gold auf. Dazu kommt, dass diese 1% nicht allein auf physisches Gold aufbauen. Viele Geschäfte erfolgen über Umwege, über Aktien, Kontrakte und Derivate. Die meisten Berater haben kein Expertenwissen über die Herkunft des Geldes und die Auswirkung von Schulden. Daher vermitteln Sie Geldwertprodukte wie z.B. Lebensversicherungen und das sicher nicht nur, weil die Provision hier höher ist.

Natürlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Einige Berater haben sich ausreichend Hintergrundwissen über Geld zu Eigen zu machen. Sie vertreten den Standpunkt, diversifiziert anzulegen und vermitteln dieses Wissen auch ihren Kunden. Und hier kommt dann auch die tragende Rolle von Gold für die Vermögensabsicherung zur Geltung. Daher ist es ein guter Indikator für Privatanleger, ihr eigenes Portfolio zu überprüfen und gegebenenfalls an ihren Berater heranzutreten, sollte ihr Portfolio weder Gold noch Immobilien enthalten. Als Begründung könnten einige vorgeschobene Gründe zum Vorschein kommen, warum gerade diese beiden Anlageklassen nicht geeignet wären. Gern wird auch auf die Medien verwiesen, die über kaum eine andere Anlagemöglichkeit so viel Negatives verbreiten, wie über Gold. Es scheint als würde ein System dahinterstecken, dass es für irgendjemanden von Interesse ist, dass Kleinanleger das wertvolle Metall nicht beachten.

Wer nüchtern und sachlich die Märkte beobachtet und analysiert, wird zwangsläufig erkennen, dass zum Vermögensschutz mindestens 10% des Investitionskapitals in Gold angelegt sein sollte. Glücklicherweise erkennen immer mehr Kleinanleger von sich aus, wie wichtig ein Goldanteil im Portfolio ist und werden selbst aktiv, ohne ihre Berater.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden.

Staatsanleihen

Staatsanleihen galten seit jeher als mündelsichere Anlageformen. Der Staat bürgt mit den Steuern seiner Bevölkerung, daher sind Staatsanleihen sicher. In den letzten Jahren wurde das Vertrauen der Anleger jedoch erschüttert, als immer mehr Staaten zahlungsunfähig wurden und deren Staatsanleihen nicht mal mehr von institutionellen Anlegern akzeptiert wurden.

Was sind eigentlich Wertpapiere? Das Gabler Wirtschaftslexikon gibt darüber wie folgt Auskunft: Wertpapier: in Form einer Urkunde verbrieftes Vermögensrecht, zu dessen Ausübung der Besitz der Urkunde nötig ist. Nur gegen Vorlage und Rückgabe des Wertpapiers ist, abgesehen von dem Fall der Kraftloserklärung bei abhanden gekommenen Wertpapieren, der aus der Urkunde Verpflichtete zur Leistung verpflichtet. Die Entwicklung an den Finanzmärkten hat allerdings zu einer Ausweitung dieser traditionellen Sichtweise geführt: So definiert das Wertpapierhandelsgesetz die verschiedenen Wertpapierarten auch dann als Wertpapier, wenn für sie keine Urkunden ausgestellt sind und sie als Wertrechte auftreten.

Das Gabler Wirtschaftslexikon bezeichnet Schuldtitel als Wertpapier. In Wahrheit verbrieft dieses Papier nur eines. A verleiht Geld an B für einen definierten Zeitraum. B bezahlt dafür an A Zinsen und nach Ablauf der festgelegten Laufzeit auch das geliehene Geld zurück an A. Wie das geregelt wird, ist in diesem Papier geregelt. Mit einem Wert hat das wenig zu tun. Hier wird lediglich ein Geldfluss geregelt.

Banken bieten z. B. Staatsanleihen als Geldanlagen an. Was ist also ein Bundesschatzbrief? Es handelt sich auch hier nur um ein Stück Papier, um eine Urkunde, die ein Rückzahlungsversprechen verbrieft und die Zahlung eines Entgelts in Form von Zinsen. Ein Rückzahlungsversprechen, also geht es hier abermals um ein Darlehen. Nur diesmal gibt man dem Staat ein Darlehen - ebenfalls schlecht verzinst, muss bemerkt werden. Doch hier kommt es noch viel besser, denn die Zinsen, die der Bund als Entgelt bezahlt, muss er ja irgendwo her bekommen. Welche Einnahmen hat der Bund oder ein Staat allgemein? Ein Staat erhält Steuern. Und aus diesen Steuern bezahlt er die Zinsen für die Darlehen, also auch die für die Bundesschatzbriefe. Doch wer zahlt die Steuern? Die Bürger zahlen die Steuern, die Unternehmen zahlen die Steuern. Damit liegt auf der Hand, dass die Bürger, die Bundesschatzbriefe besitzen, sich ihre Zinsen über die Steuern zumindest teilweise selbst bezahlen. Wie sinnvoll soll das denn sein?

Der moderne Anleger hat längst verstanden, dass nur echte Werte auf Dauer Sicherheit bringen. Eine sinnvolle Vorsorge kann also darin bestehen, statt in Geldwerte lieber in Sachwerte zu investieren. Dabei spielen insbesondere Edelmetalle eine große Rolle, denn sie sind wertbeständig und im Gegensatz zu z.B. Immobilien auch zu kleineren, regelmäßigen Geldbeträgen erhältlich. Edelmetalle könnten in physischer Form sogar zu Hause gelagert werden, soweit ein Tresor vorhanden ist. Ansonsten empfiehlt sich die Lagerung in einem Zollfreilager. Denn auch dort kann man jederzeit nach Absprache vorsprechen und sich seine Edelmetalle mitnehmen.

Längst ist es im Bewusstsein der Anleger angekommen, dass es sinnvoll ist, das Edelmetallportfolio zu streuen. Mit dieser Strategie kann die ProService AG aus Liechtenstein einen stetig wachsenden Bedarf befriedigen, indem statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereinen. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

Abstrakten zum Soliden

Wir gehen jeden Tag mit Geld um, aber kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was Geld eigentlich ist, wie es entsteht und welche Risiken existieren.

Früher wurde Handel betrieben, indem Waren und Leistungen direkt getauscht wurden. Später wurde Geld als Ersatz dafür verwendet. Dadurch wurde es möglich Handel zu treiben, ohne sofort einen Gegenwert in Waren oder Leistungen für die eigene Tauschware zu erhalten. Man nahm dafür Geld, ein Tauschmittel, welches alle Handelspartner als Zahlungsmittel akzeptierten und gleich bewerteten. Durch das Geld konnte man Waren und Leistungen dann kaufen, wenn sie benötigt wurden und nicht, wenn man selbst etwas zum Tauschen hatte. Das war eine Revolution für den Handel. Die Währung war ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Wie stark eine Wirtschaft davon profitieren kann, wenn Geld ausschließlich als Tauschmittel fungiert, zeigt eine beeindruckende Anekdote aus unserer Geschichte über die so genannten Brakteaten.

Nach neueren Forschungen von Prof. Dr. Arthur Suhle hat Erzbischof Hartwig von Magdeburg, der von 1079 bis 1102 regierte, damit begonnen, die um diese Zeit zur Aufnahme eines großen Münzbildes schon ziemlich breit und dünn gewordenen Silberpfennige einseitig schlagen zu lassen. Jedoch war es Erzbischof Wichmann von Seeburg, der anno 1152 von Barbarossa in Magdeburg eingesetzt worden war, der diese einseitig geprägten Blechmünzen (Brakteaten genannt) herausgab, die zweimal pro Jahr zum Umtausch aufgerufen wurden. Für 12 alte Münzen erhielt man beim Wechsel nur 9 neue. Auf diese Weise konnte sehr praktisch und kostengünstig die Steuer eingetrieben werden. Der Effekt war, dass es unattraktiv war, Geld zu horten. Man brachte das Geld in Umlauf, kaufte Waren und Leistungen und somit florierte jedes Gewerbe. Einfache Menschen lebten dadurch in Wohlstand, und Mangel gab es nicht. Dies führte bald zur größten Schaffensperiode der Geschichte. Die Zeit der zahlreichen Städtegründungen nahm ihren Anfang und fand im Jahre 1350 ihren Höhepunkt. Es war der Beginn des so genannten „goldenen Mittelalters“ welches sich von ca. 1150 bis etwa 1450 erstreckte. Der Beginn sämtlicher großartigen Kirchenbauten fiel in diese Periode. Geld wurde vor dem halbjährlichen Wechsel gerne zinslos verliehen, an die Kirche gespendet bzw. rasch wieder in den Umlauf gebracht. Aus jener Zeit stammen die heute noch bekannten Sätze wie "Stadtluft macht frei" oder "Handwerk hat goldenen Boden". Ein Arbeiter hatte eine 30-Stunden-Woche und 153 arbeitsfreie Feiertage - wesentlich mehr als heute. Er konnte von einem Monatslohn eine Wohnung kaufen. Bauern hatten silberne Knöpfe und nahezu jeder Gasthof servierte seine Speisen mit Silberbesteck. Dies war wahrlich ein goldenes Mittelalter.

Als sich 1450 die Fugger einen Weg zum Machtgewinn durch Zins erschlichen, gab es bald darauf eine echte Zinswirtschaft und mit dem Wohlstand ging es rapide bergab. Das finstere Mittelalter löste das goldene Mittelalter ab. Die begonnenen Kirchenbauten konnten über viele Jahrhunderte wegen Geldmangel nicht zu Ende gebracht werden. Unzufriedenheit und große Unterdrückung im Volk waren an der Tagesordnung. Letztendlich endete alles in Bauernkriegen.

Die Erkenntnis, dass das nicht verzinste Geld, welches obendrein seinen Wert durch Besteuerung verlor, ein Segen für die Wirtschaft ist und dass das verzinste Geld die Wurzel allen Übels für die Wirtschaft darstellt, wurde leider aus den Geschichtsbüchern getilgt. Schade, denn viele Probleme gäbe es nicht, würde man ein wenig aus diesem Teil deutscher Geschichte lernen.

Damit Geld als Tauschmittel funktioniert, müssen Geld und Waren oder Leistungen immer in einem Gleichgewicht sein. Das bedeutet, Geld als Tauschmittel ist nur dann werthaltig, wenn es etwas gibt, was den Wert der Banknoten und Münzen untermauert. Früher waren die Münzen aus Gold oder Silber, also schon aufgrund ihrer Beschaffenheit werthaltig. Später wurde Geld jedoch aus unedlen Metallen und wertlosem Papier gefertigt. Um trotzdem die Werthaltigkeit zu untermauern wurde die Währung in Gold hinterlegt, so dass die im Umlauf befindliche Geldmenge tatsächlich durch das Gold einen gedeckten Gegenwert besaß. Da Geld jedoch nicht mehr nur ein Tauschmittel war, sondern Geld als Ware gehortet und für Zinsen verliehen wurde, stieg die Geldmenge immer weiter an. Zins und Zinseszins führen dazu, dass sich die Geldmenge stetig erhöht. Der Zinseszins ist eine mathematische Funktion, die sich gegen Unendlich entwickelt. Die Geldmenge entwickelt sich also - zumindest theoretisch - gegen Unendlich.

Selbstverständlich ist das unmöglich, denn es gibt ja gar nicht genug Geld. Was sich so stark entwickelt, ist das Buch- oder Giralgeld, Geld in Form von Zahlen auf Konten. Dieses Geld existiert lediglich theoretisch. Es ist kein gesetzliches Zahlungsmittel und stellt lediglich eine Art Schuldversprechen des Kreditinstitutes gegenüber demjenigen dar, dem das entsprechende Konto gehört.

Die im Umlauf befindlichen Zahlungsmittel, also Geld in Form von Münzen und Banknoten, sind limitiert. Die Menge dieses im Umlauf befindlichen Geldes stellt einen sehr geringen Bruchteil dessen dar, was sich als Buch- oder Giralgeld auf Konten befindet. Jedes Jahr nimmt das Giralgeld durch Zins und Zinseszins weiter zu.

Es ist ein mathematischer, unumstößlicher Fakt, dass ein Geldsystem, welches auf Zins und Zinseszins basiert, irgendwann zusammenbrechen muss. Eine sinnvolle Vorsorge kann also darin bestehen, Geldwerte in Sachwerte umzutauschen. Dabei spielen insbesondere Edelmetalle eine große Rolle, denn sie sind wertbeständig und im Gegensatz zu z.B. Immobilien auch zu kleineren, regelmäßigen Geldbeträgen erhältlich. Edelmetalle könnten in physischer Form sogar zu Hause gelagert werden, soweit ein Tresor vorhanden ist. Ansonsten empfiehlt sich die Lagerung in einem Zollfreilager. Denn auch dort kann man jederzeit nach Absprache vorsprechen und sich seine Edelmetalle mitnehmen.

Längst ist es im Bewusstsein der Anleger angekommen, dass es sinnvoll ist, das Edelmetallportfolio zu streuen. Mit dieser Strategie kann die ProService AG aus Liechtenstein einen stetig wachsenden Bedarf befriedigen, indem statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereinen. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

Geldkreislauf

Die Frage, wie der Geldkreislauf funktioniert, lässt sich ganz einfach beantworten: Geld, sprich die Banknoten und Münzen, werden durch eine Institution, die die so genannte Währungshoheit besitzt, hergestellt bzw. die Herstellung in Auftrag gegeben.

Bei uns ist es die EZB, die Europäische Zentralbank. Sie hat die Währungshoheit und verleiht das Geld gegen Zinsen an so genannte Geschäftsbanken (Banken, die Konten für Privat- und Firmenkunden führen und ihnen Finanzprodukte anbieten dürfen). Die Geschäftsbanken sind die einzigen, die sich Geld von der Zentralbank leihen dürfen.

Hat sich eine Geschäftsbank von der Zentralbank Geld geliehen, darf sie selbst Geld verleihen. Jedoch verleiht die Geschäftsbank nicht die Menge, die sie von der Zentralbank erhalten hat. Das geliehene Geld von der Zentralbank stellt eine Mindestreserve dar und darf nicht weiterverliehen werden. Also verleiht die Geschäftsbank imaginäres Geld an Privatkunden, Unternehmen und auch an den Staat. Dabei darf das Geld der Zentralbank, also die Reserve, nie geringer sein als 2% des insgesamt verliehenen Geldes der Geschäftsbank.

Beispiel: Eine Geschäftsbank erhält von der Zentralbank 10.000 Euro. Diese 10.000 Euro sind die Reserve und verbleiben in der Geschäftsbank. Jedoch hat die Geschäftsbank nun die Möglichkeit, selbst 490.000 Euro an andere verleihen zu dürfen. Dieses Verfahren bezeichnet man als Kreditschöpfung.

Größter Abnehmer für Geld ist der Staat. Damit er Geld bekommt, muss er Sicherheiten erbringen. Also emittiert der Staat z. B. eine Staatsanleihe über 10 Mrd. Euro. Diese Anleihe gibt der Staat an die Bank als Sicherheit und bekommt dafür 10. Mrd. Euro als Gutschrift auf sein Konto gebucht.

Dieses Geld wird dann durch den Staat ausgegeben für Bildung, Infrastruktur, Soziales, Gehälter des öffentlichen Dienstes, Subventionen in die Wirtschaft, internationale Hilfen aber auch für Kriege usw. Das Geld fließt also direkt und indirekt in die Wirtschaft. Es kann Handel getrieben werden, die Menschen arbeiten, verdienen Geld usw. Benötigt der Staat weiteres Geld, emittiert er einfach weitere Staatsanleihen. Der gleiche Prozess findet mit Unternehmen oder auch Privatkunden statt. Diese leihen sich Geld von der Bank und bringen dieses Geld ebenfalls in Umlauf, also in den Wirtschaftskreislauf.

Die dadurch im Umlauf befindliche Geldmenge ist also fest definiert. Wenn z. B. der Staat Staatsanleihen für insgesamt 1 Bio. Euro an die Banken gibt und dafür 1 Bio. Euro Gutschrift erhält, können sich somit nur genau 1 Bio. Euro im Umlauf befinden. Haben die Privathaushalte und Unternehmen zusammen 1 Bio. Euro Verbindlichkeiten bei Banken, befinden sich weitere 1 Bio. Euro im Umlauf. In diesem Fall wären also 2 Bio. Euro im Umlauf.

Würden die Darlehen, die der Staat, die Unternehmen und Privathaushalte aufgenommen haben, mit 5% verzinst, würde die sich im Umlauf befindliche Geldmenge ein Jahr später nicht mehr 2 Bio. Euro sein sondern 2 Bio. plus 5 Mrd. Euro. Doch wo kommt das Geld für die 5 Mrd. Euro Zinsen her? Dieses Geld existiert doch real gar nicht. Diese Zinsen werden bezahlt und fließen aus dem Wirtschaftskreislauf ab. Im Umlauf befinden sich somit nur noch 1 Bio. und 995 Mrd. Euro. Der Verleih von Geld gegen Zinsen schadet also auf lange Sicht dem Wirtschaftskreislauf, denn diesem wird das wichtige Tauschmittel kontinuierlich entzogen. Das wirkt sich destruktiv auf die Wirtschaft aus und zieht das Erfordernis nach sich, dem Kreislauf neue Liquidität zuzuführen. Dieser Prozess endet dann, wenn die Schuldzinsen eine Größenordnung erreicht haben, die nicht mehr bezahlbar ist.

Eine Staatsanleihe, z. B. ein Bundesschatzbrief, ist verbunden mit einem Zinsversprechen. Und aus eigener Erfahrung wissen die meisten von uns, dass auflaufende Zinsen die Schuld erhöhen und Zinseszinsen erzeugen. Durch Zinsen und Zinseszinsen erhöht sich theoretisch die Geldmenge. Die Menge der gesetzlichen Zahlungsmittel erhöht sich jedoch nicht. Das Geld für die Zinsen existiert also gar nicht. Diese Beträge existieren wahrhaftig nur auf dem Papier bzw. virtuell auf Konten. Nur so ist es erklärbar, dass der Geldkreislauf sich so weit vom Wirtschaftskreislauf entfernt hat. Dazu ein paar Zahlen: 1990 betrug das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP), das die gesamte Wertschöpfung der realen Weltwirtschaft misst, 22 Bio. USD. Die Summe aller Finanzprodukte lag bei 2 Bio. USD. 2010 lag das weltweite BIP bei 63. Bio USD. Jedoch lag die Summe aller Finanzprodukte bei 600 Bio. USD. Ende 2015 hatten die Zahlen ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. Während das weltweite BIP bei 73,17 Billionen USD lag, betrug die Summe aller Staatsschulden 199 Trillionen USD und das Volumen des Derivatemarktes 630 Trillionen USD. Das Wachstum im Finanzmarkt ist völlig außer Kontrolle geraten.

Problematisch wird es immer dann, wenn dem Wirtschaftssystem Geld ohne substanziellen Gegenwert hinzugefügt wird. Derzeit wächst die Geldmenge sprunghaft an. Crashs sind unausweichlich und da helfen dem Sparer auch keine Aussagen einer Regierung, die uns weismacht, dass sie für die Sicherheit der Spareinlagen sorgen könne. Man sollte sich bewusst machen, dass eine Regierung lediglich die Macht der Steuerzahler hinter sich hat, die für diese Sicherheit sorgen könnten. Wir sind es somit selbst, die unsere Spareinlagen sichern sollen und keine Regierung. In Wahrheit gibt es gar keine Geldanlagen. Es gibt nur Parteien, die sich gegenseitig Liquidität für Zinsen leihen. Und die Sicherheit der Transaktion hängt von den Sicherheiten ab, die im Gegenzug gestellt werden.

Angesichts solcher Entwicklung, sollte es jedem klar sein, dass ein Geldsystem, welches auf Zins und Zinseszins basiert, irgendwann zusammenbrechen muss. Eine sinnvolle Vorsorge sollte also darin bestehen, Geldwerte schnellstmöglich in Sachwerte einzutauschen. Dabei spielen insbesondere Edelmetalle eine große Rolle, denn sie sind wertbeständig und im Gegensatz zu z.B. Immobilien auch zu kleineren, regelmäßigen Geldbeträgen erhältlich. Edelmetalle könnten in physischer Form sogar zu Hause gelagert werden, soweit ein Tresor vorhanden ist. Ansonsten empfiehlt sich die Lagerung in einem Zollfreilager. Denn auch dort kann man jederzeit nach Absprache vorsprechen und sich seine Edelmetalle mitnehmen.

Längst ist es im Bewusstsein der Anleger angekommen, dass es sinnvoll ist, das Edelmetallportfolio zu streuen. Mit dieser Strategie kann die ProService AG aus Liechtenstein einen stetig wachsenden Bedarf befriedigen, indem statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereinen. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

Wenn die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre und Jahrzehnte eines gezeigt hat, dann dass die Grundregel Sachwert schlägt Geldwert nach wie vor zutreffend ist.

Der Besitz von Immobilien, Edelmetallen und Aktien ist auf lange Sicht ertragreicher, als das Geld auf dem Sparbuch oder Festgeld zu bringen oder in eine Lebensversicherung einzuzahlen. Per Gesetz ist Geld auf Geldwertanlagen sicher bzw. der eingezahlte Betrag garantiert, die Frage ist nur, wieviel man für sein Geld später an Gegenwert an Waren erhalten wird. Inflation und Steuern verringern den Ertrag und die Substanz. Und speziell die Inflation ist für jeden Haushalt unterschiedlich hoch, denn diese hängt vom individuellen Kaufverhalten ab. Familien mit niedrigeren Einkünften oder mit unterschiedlicher Anzahl von Kindern spüren durch ihr Kaufverhalten stärker den Kaufkraftverfall als Besserverdiener oder kinderlose Haushalte. Die Inflationsrate liegt aktuell bei rund 0,5%. Jedoch kann das von der Wahrheit der Menschen nicht weiter entfernt sein. Das Statische Bundesamt gewichtet ihren Warenkorb zur Berechnung der Inflation falsch. Die Familien leiden darunter, dass Kosten wie Miete, Nahrungsmittel, Energie und Dienstleistungen schneller ansteigen, im Schnitt um mehr als zwei Prozent pro Jahr. Damit ist eine individuelle Inflationsrate von vier Prozent nicht zu hoch gegriffen. Im Schnitt verliert das Geld pro Jahr drei Prozent an Kaufkraft. Nach nur zehn Jahren sind dadurch etwa 25 Prozent der Kaufkraft des angelegten Vermögens aufgezehrt. Infolge dessen sind auch die üblichen, sicheren Geldanlagen nicht risikofrei, auch wenn der eingezahlte Geldbetrag garantiert und abgesichert ist.

Edelmetalle sind eine wichtige Basis für ein Portfolio. Gold z. B. war nach Expertenmeinungen auch bei einem Kurs von 1.800 US-Dollar je Feinunze nicht zu teuer. Aktuell liegt dieser bei etwa 1.340 US-Dollar je Feinunze. Wer noch kein Gold besitzt, hat nun einen sehr günstigen Zeitpunkt für den Einstieg und für jeden anderen bietet sich der Nachkauf an.

Aber nicht nur Gold ist attraktiv. Derzeit erlebt Silber einen regelrechten Höhenflug. Aber auch Platin oder Palladium haben als wertvolle und für die Wirtschaft bedeutende Rohstoffe ihre Daseinsberechtigung. Es ergibt also Sinn, ein Edelmetallportfolio aus verschiedenen Edelmetallen aufzubauen. Allerdings sollte dieses physisch geschehen, also in Münzen- oder Barrenform. Mit einem ausgewogenen Edelmetallportfolio hat man eine sinnvolle Basis und sichert einen Teil des Vermögens ab.

Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind gemischte Edelmetallportfolios, wie sie die ProService AG aus Liechtenstein ihren Kunden anbietet. Hier erhält der Käufer Sicherheit echter Substanzwerte und Wertsteigerungschancen aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage von Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin und Palladium. Dabei kann der Edelmetallkäufer wählen, ob er ein statisches oder gemanagtes Portfolio vorzieht.