Geldanlage

Wer Vermögen anlegt, wünscht sich, dass es sich vermehrt und nicht weniger wird. Deshalb probieren viele Investoren, den sicheren Pfad zu beschreiten und investieren in Anlageformen, von denen sie sich sicher sind, dass Verluste ausgeschlossen sind. Doch Einbußen lauern auch in vermeintlich sicheren Anlagearten.

Wenn es um Altersvorsorge geht, bestimmt der Gesetzgeber vor Allem eines: Es muss sicher sein. Gemeint sind hierbei traditionelle Geldanlagen wie z.B. Bankanlagen, Lebensversicherungen, Bausparverträge, also Anlageformen mit Garantien. Die Schlussfolgerung, diese Anlageklassen seien sicher, rührt daher, dass es ein Institut gibt, welches gegen die Anlage von Geld ein Papier ausstellt, aus dem hervorgeht, dass am Ende der vereinbarten Laufzeit der investierte Geldbetrag plus Zinsen garantiert ausgezahlt wird. Insofern sind, wenn man die nominalen Beträge betrachtet, Verluste nicht möglich. Darüber hinaus existiert eine Einlagensicherung, die im Falle eines Ausfalls des Garantiegebers haftet.

Sicherheit wird hier also allein in dem Fakt gesehen, dass man auf einen angelegten Betrag einen vorher bekannten und garantierten Zinsertrag erhält. Außerdem wird garantiert, dass das angelegte Geld nicht geringer werden kann. Soweit, so gut, wie viel mehr Sicherheit braucht man? Nun, das ist eine gute Frage. Alle diese sicheren Anlagen haben eines gemeinsam, es sind keine Anlagen. Verleiht der Anleger sein Geld an jemand anderen und bekommt dafür Zinsen, wird das im Volksmund zwar Anlage genannt, in Wirklichkeit ist es aber ein Darlehen, das der Anleger jemand anderem gewährt - hier meist einem Finanzinstitut wie z. B. einer Bank. Vielen Anlegern ist das überhaupt nicht bewusst. Die Bank leiht sich ja vom Anleger kein Kapital, um es dann im Tresor zu deponieren. Sie verleiht es z. B. für höhere Zinsen weiter oder sie investiert es in lukrative Anlagen. Der Konflikt besteht darin, dass zwei verschiedene Parteien (Kunde und Bank) nicht beide gleichzeitig mit dem gleichen Geld hohe Gewinne erwirtschaften können.

Man braucht nicht viel Fantasie, sich vorzustellen, dass nicht der Kunde derjenige mit den hohen Renditen ist. Die Zinsen festverzinslicher Anlagen sind bescheiden. Wenn man heutzutage 2% bekommt, ist das schon ein Glücksfall. Zinserträge festverzinslicher Anlagen unterliegen darüber hinaus der Steuer, die Kaufkraft des Geldes wird von der Inflation gemindert. Zieht man von den Zinserträgen die Steuer ab und berücksichtigt man die Inflation, wird erkennbar, dass das eingesetzte Kapital bestenfalls erhalten bleibt, wahrscheinlich nimmt er eher ab. Wie sicher sind also Geldanlagen, bei denen das Geld abnimmt?

Wenn es um sichere Anlagemöglichkeiten geht, werden gern die Staatspapiere ins Spiel gebracht. Bundesschatzbriefe stehen hoch in der Gunst der Menschen. Bundeswertpapiere sind Staatsschulden. Der Staat garantiert selbstverständlich die Rückzahlung und einen Zins (falls es Zinsen gibt), tatsächlich ist der Staat jedoch nicht in der Lage, die Zinsen für seine bis heute aufgelaufenen Staatschulden ohne Aufnahme neuer Schulden zu bezahlen. Neuverschuldung bedeutet, Kredite werden aufgenommen, um u. a. Zahlungen für laufende Kredite zu erhalten. Wenn eine Privatperson so etwas versuchen würde, würde keine Bank der Welt so etwas mitmachen. Ein Staat kann das nach Belieben tun. Seine Bonität ist unbegrenzt, auch wenn diese theoretisch gar nicht mehr vorhanden ist. Immer schneller wachsende Schulden sind ein klarer Indikator dafür, dass eine Krise vor der Tür steht. Wenn diese dann eintritt, können die Auswirkungen verheerend sein. Wenn Geldsysteme kollabieren, ist jede Geldwertanlage, sprich jedes Stück Papier, auf dem nur ein Kapitalwert drauf steht, nicht aber ein Anteil an einem echten Sachwert verbrieft wird (wie z.B. Grundbücher oder Aktien), nur noch zur Wärmegewinnung zu gebrauchen. Die Finanz- und Wirtschaftskrisen der jüngeren Vergangenheit in Russland, Asien, Brasilien und Argentinien beweisen dies. Welche Sicherheit haben die sicheren Anlagen dann noch, wenn das Fundament nicht mehr existiert?

Was ist also Sicherheit? Bedrucktes Papier oder doch eher wahre Werte, Sachwerte? Edelmetalle stehen derzeit hoch in der Gunst der Menschen. Immer mehr erkennen die Vorteile von echten Sachwerten, die einfach zu handhaben sind. Speziell Gold hat sich in der Vergangenheit immer als sicherer Hafen in Krisenzeiten bewährt und muss in jedes Portfolio.

Eines ist jedoch wichtig, wenn man sich Sachwerten zuwendet: Gelassenheit. Preise von Edelmetallen, also auch der von Gold, schwanken. Gold ist ein beliebter aber auch limitierter Rohstoff. Die Förderraten gehen kontinuierlich zurück, die Nachfrage ist jedoch ungebrochen hoch. Viele Menschen betrachten Gold als sicheres Anlagegut zur Vermögensabsicherung. Der Goldpreis schwankt. Das ist allerdings nicht auf den Wert des Goldes zurückzuführen, sondern auf die Entwertung des Geldes. Steigt die Geldmenge, sinkt die Kaufkraft, steigt der Preis. Es ist also Ruhe gefragt. Aufruhr bei den Märkten nach tiefgreifenden Veränderungen der politischen Lage der stärksten Nation der Welt sind völlig normal und sorgen auf den Märkten für Unruhe. Der langfristige Anleger sollte sich davon nicht verunsichern lassen und sollte an seiner langfristig ausgelegten Strategie festhalten. Wichtig sind langfristige Tendenzen und die sind in Sachen Gold sehr gut.

Ein Vergleich der Kursverläufe des DAX und des Goldes lassen einen eindeutigen Trend erkennen. Geht der Kurs des DAX zurück, steigt der Goldkurs und umgekehrt. Daraus lässt sich schließen, dass viele Anleger in schwierigen Zeiten das Gold als ein sicheres Fundament und eine werthaltige Alternative zu Aktien ansehen.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Besonders interessant ist jedoch, dass sehr geringe Stückelungskosten anfallen, da zu Kilopreisen gekauft und verkauft wird. Damit kauft man immer zum besten Preis und nutzt die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.

Edelmetalle

Die Finanzinstitute schöpfen Geld aus dem Nichts. Über die Vergabe von Krediten wird neues Buchgeld erschaffen, dem kein realer Wert entgegensteht. Verdient wird an den Zinsen und an der Verwertung von Kreditsicherheiten bei Kreditausfall. Reale Werte, wie Edelmetalle, passen da nicht ins Geschäftsfeld.

Edelmetalle besitzen von Natur aus einen Wert. Dieser Wert wird nicht verloren gehen. Bei Geld ist nicht so. Geld ist etwas künstliches. Es ist nur ein Versprechen dafür, für einen bestimmten Betrag Geldes Waren und Leistungen eintauschen zu können. Jedoch ist dieses Versprechen von der Akzeptanz und dem Vertrauen der teilnehmenden Parteien abhängig. Wenn dieses Vertrauen schwindet und man beim Bäcker steht, um Brötchen zu kaufen und dieser dann sagt, dass er das bedruckte Papier nicht haben möchte, aber mit der Armbanduhr einverstanden wäre, zeigt sich die tatsächliche Werthaltigkeit dieses Versprechens. Und dieses Beispiel ist nicht sehr weit hergeholt. In der Geschichte des Geldes gab es diese Situationen bereits einige Male. Demzufolge ist es klug, sich nicht dauerhaft darauf zu verlassen, dass Geld immer und ewig so weiter funktionieren wird, wie es heute noch der Fall ist.

Geld wird durch die Buchung einer Bank erschaffen. Man spricht von einer sogenannten Bilanzverlängerung. Ein Kunde, der von seiner Hausbank Kredit bekommt, erhält keine gesetzlichen Zahlungsmittel. Er erhält lediglich eine Buchung auf seinem Konto. Das Problem ist, dass wenn ein Kredit ausgereicht wird, nur das Kreditkapital mit dieser Buchung erzeugt wird, nicht jedoch das Geld, welches für die Zinszahlungen nötig ist. Somit gibt es die Zinsen überhaupt nicht in der vorhandenen Geldmenge und können damit theoretisch gar nicht bezahlt werden. Das benötigte Geld für die Zinsen muss also aus anderen Quellen stammen.

Die Zinsen sind das Geschäft der Institute. Edelmetalle werfen keine Zinsen ab. Mit Edelmetallen ist so ein Geschäftsmodell nicht durchführbar. Daher tun die Institute alles, ihre Kunden in Geldwerte zu bewegen. Sie sind daran interessiert, das Vertrauen in Geldwerte aufrecht zu erhalten. Experten aus den Reihen der Anbieter der Finanzbranche sprechen sich somit gern gegen Edelmetalle aus, versuchen, Ängste mit Begriffen wie "Blase" zu schüren und werden gern in der Mainstreamwirtschaftspresse ungeprüft zitiert. Großen Namen wird automatisch große Fachkompetenz zugesprochen.

Trotz aller Manipulationsversuche seitens der Anbieter der Finanzbranche sind gewisse Tatsachen unumstößlich und unwidersprochen. Nämlich, dass Edelmetalle tatsächlich wertvoll sind, während Geld lediglich künstlich bewertet wird. Eine zukunftsträchtige Vorsorge sollte daher niemals in Geld oder Geldwerten geschehen. Edelmetalle sind hier die sinnvolleren Anlagegüter. Die steigende Nachfrage bei Gold, Silber, Platin oder Palladium weisen darauf hin, dass es ein Umdenken im Anlageverhalten der Menschen gibt.

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Vermögensschutz

Immer mehr wird deutlich, dass es Sinn ergibt, sich um alternative Tauschmittel zu kümmern. Da das Geldsystem ein System ist, welches nur auf Vertrauen aufbaut, die Zahlungsmittel selbst aber wertlos sind, ist es leichtfertig, darauf zu hoffen, dass alles gut wird und das System nie endet. Trotzdem verwenden es die Menschen und geben dem Geld einen Wert. Aber genau das ist das Problem, denn ein zugesprochener Wert ist kein wirklicher Wert.

Ein geprägtes Stück unedlem Metall, ein bedrucktes Stück Papier, mehr ist es eigentlich gar nicht. Nachdem der Staat nun sogar darüber nachdenkt, das Bargeld abzuschaffen, werden wir dieses Papier oder geprägte Metall in Zukunft nicht einmal mehr in den Händen halten können. Eine tolle Perspektive ist das leider nicht. Vor allem unsere Kinder werden es sehr schwer haben, die Funktion des Geldes zu verstehen. Bereits jetzt erleben sie, wie wir eine EC-Karte in einen Geldautomaten stecken und das Geld einfach herauskommt. Dass man für sein Geld viele Stunden auf der Arbeit verbringt, ist Kindern bereits jetzt schwer zu vermitteln.

In der Vergangenheit wurde das Geld bar ausgezahlt. Wenn der Papa zum Monatsende mit der Lohntüte nach Hause kam, konnte zumindest ein Zusammenhang zwischen Arbeit und Lohn erkannt werden, denn Papa oder Mama brachten das Geld schließlich unmittelbar von der Arbeit mit nach Hause.

Die Geldsysteme auf unserem Planeten basieren allesamt auf dem gleichen Prinzip, der Aufnahme von Krediten und der Bezahlung von Zinsen und Zinseszinsen. Nahezu jede Nation auf unserem Planeten ist bis zur Leistungsgrenze verschuldet und steht mehr oder weniger vor dem gleichen Zahlungsproblem. Die Nationen der Erde sind durch Export voneinander so abhängig, dass sich niemand traut, Maßnahmen zu ergreifen, die die entstandenen Währungsblasen kollabieren lassen könnten. Die Gefahr, dass es zu einem Ereignis kommt, welches eine Kettenreaktion auslöst, ist stets präsent. Es ist gut vorstellbar, dass Geld und Verschuldung als politisches Mittel geeignet sind, um gegnerische Parteien zu destabilisieren.

Vermögensschutz

Angesichts unsicherer Geldentwicklung gilt: Raus aus dem Geldwert, rein in den Sachwert! Geldwerte sind nur Versprechen, nichts solides. Sachwerte verfügen über einen echten Wert, der auf dem Material, aus dem sie geschaffen sind und in ihrem Nutzen begründet sind und die auch immer wieder eingetauscht werden können, in welcher Währung auch immer.

In Krisenzeiten wurden Waren getauscht. Zigaretten und Alkohol standen zum Beispiel hoch im Kurs. Jedoch kann es nicht der Weg sein, sich mit gesundheitsschädigenden Genussmitteln als Krisenvorsorge einzudecken. Es gibt Alternativen.

Die Klassiker sind Edelmetalle und Immobilien. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass Menschen mit Immobilien und Edelmetallen Krisen finanziell besser meisterten als diejenigen, die sich an ihr Geld klammerten.

Immobilien sollten nicht zu groß sein, damit sie leicht zu vermieten sind. Sie sollten sich an Orten befinden, wo es eine gute Wirtschaftskraft gibt, die Menschen anzieht und wo es Arbeitsplätze gibt.

Grundstücke mit bebaubarer Fläche können ebenfalls eine einträgliche Investition darstellen. Land kann aber auch landwirtschaftlich genutzt werden für die Nahrungsmittelgewinnung.

Praktischer in Sachen Streuung wird es mit Edelmetallen. Dabei muss man bei der Wahl nicht nur auf Gold setzen, sondern kann auch andere Metalle erwerben, die z. B. durch ihre Eigenschaften eine hohe Nachfrage bei der Industrie haben. Rohstoffe sind nicht unbegrenzt verfügbar und somit wertbeständig. Gold und Silber ermöglichen zusammen eine gute Vorsorge. Obwohl Gold als das wertvollere Metall angesehen wird, darf Silber nicht unterschätzt werden. Der Vorteil von Silber ist, dass man es zu günstigen Preisen in größeren Mengen erwerben kann.

Die Bewertung von Einkaufspreisen bei Edelmetallen ist übrigens einfach. Entscheidet man sich z.B. mit einem festen Monatsbeitrag regelmäßig zu kaufen, ist der beste Zeitpunkt jederzeit gegeben. Es kommt zum sogenannten Cost-Average-Effekt. Durch den Erwerb zu einem festen Betrag kauft man immer optimal ein. Wenn die Preise vergleichsweise hoch sind, kauft man automatisch geringere Mengen und wenn die Edelmetallkurse günstiger sind, kauft man entsprechend höhere Mengen. Mit der Zeit, kann man ein stattliches Edelmetallportfolio aufbauen.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.

physisches Gold

Gold wird nicht nur physisch gehandelt. Eine gewaltige Menge wird als Papiergold jeden Tag umgesetzt. Da existieren Zertifikate, die den physischen Goldbesitz bescheinigen, jedoch die Auslieferung ausschließen. Der Blick ins Kleingedruckte ist oft hilfreich. Um all die an der Börse gehandelten Lieferverpflichtungen zu erfüllen, ist nicht genug physisches Gold vorhanden. Daher kommt es bei Auslieferungen immer häufiger zu Engpässen und sogar zu Betrugsfällen. Kommt es zu einem Lieferausfall, könnte das enorme Auswirkungen haben.

Gold ist etwas Besonderes. Es ist ein Metall, welches seit Jahrtausenden als Währung betrachtet wird. Es ist kein wirtschaftlich bedeutsamer Rohstoff, wie z.B. Silber, Platin oder Palladium. Aber es besitzt weltweite Akzeptanz und ein seit Jahrtausenden aufgeladenes universelles Vertrauen. Die Nationen der Erde haben große Bestände an physischem Gold gehortet. Gold diente als Wertgarant für das Geld. Tatsächlich kann man Gold als Geld bezeichnen, denn eine andere Bedeutung hatte es niemals. Gold wird fast ausschließlich als Währung oder für die Schmuckherstellung verwendet. Die Bedeutung in der Industrie oder Medizin ist im Vergleich zu anderen Edelmetallen eher untergeordnet zu sehen.

Etwa 35.000 Tonnen Gold lagern in staatlichen Tresoren. Die Rolle von Gold als Währung ist damit kaum abzustreiten. Etwa 2.800 Tonnen hält allein der Internationale Währungsfonds. Die Bank for International Settlements (BIS) in der Schweiz, die den Status einer „Zentralbank der Zentralbanken“ besitzt, hält 108 Tonnen Gold auf eigene Rechnung. Die Staaten und Zentralbanken halten keine anderen Metalle, sie halten Gold, denn Gold ist eine Währung.

Die Rolle von Gold wird verzerrt

Die Zentralbanken bevorzugen darüber hinaus ungedeckte Formen von Geld wie US-Dollar oder Euro. Das macht es erforderlich, den wahren Charakter von Gold als Währung zu verschleiern. Das liegt daran, weil Zentralbanken ein gemeinsames Monopol auf ungedecktes Geld besitzen, nicht jedoch auf Gold.

Eine Folge der Unkenntnis über den Charakter des Goldes ist, dass der Handel kaum nachvollziehbaren Gesetzen folgt. Mal wird Gold wie ein Rohstoff gehandelt und reagiert wie jeder andere Rohstoff auf Einflüsse wie Inflation oder die Höhe der Realzinsen. Eine beachtliche Anzahl von Goldkäufern handelt Papiergold und ist sich gar nicht bewusst, dass sie vergeblich darauf warten, dass eine physische Auslieferung erfolgen soll. Der Grund liegt darin, dass einfach nicht genug physisches Gold vorhanden ist. Es ist übliche Praxis, identische Goldbarren mit mehrfachen Besitzzertifikaten zu belegen. Das Gold gehört dann sozusagen mehreren Personen gleichzeitig. Daher ist bei solchen Transaktionen auch die Auslieferung ausgeschlossen. Würden sämtliche Gold-Forderungen ausgeliefert werden, würde der Futures-Handel zum Erliegen kommen.

Gemäß US-Recht muss ein „Forward Sale“ („Terminverkauf“) von physischem Gold innerhalb von 28 Tagen durch eine entsprechende Lieferung abgewickelt werden. Andernfalls wird ein solcher Verkauf als illegaler „Futures Contract“ („Terminkontrakt“) eingestuft, wenn dieser nicht an einer regulierten Warenterminbörse gehandelt wird.

Gold ist limitiert

Da viele Händler es nicht schaffen, innerhalb von 28 Tagen zu liefern, wird diese Vorschrift ständig ignoriert. Die US-Regierung scheint das wenig zu kümmern, da diese Praxis ohne Konsequenzen geduldet wird. Diese illegalen Terminverkäufe müssten eigentlich den von den Warenterminbörsen veröffentlichten Open-Interest-Positionen zugerechnet werden. Dadurch könnte ein Eindruck von der Größenordnung der Goldderivate gewonnen werden, die auf den immer geringer werdenden physischen Beständen aufgebläht werden.

Man unterscheidet bei physischen Goldbeständen zwischen dem Umlaufbestand und dem Gesamtbestand. Zum Umlaufbestand wird das Gold gezählt, welches zur sofortigen Auslieferung zur Verfügung. Es ermöglicht die Aktivitäten der Handler erst. Der Gesamtbestand ist das gesamte, auf der Welt existierende physische Gold. Der größte Teil des Gesamtbestandes schlummert in privaten Tresoren oder wird als Schmuck getragen. Dadurch steht es für den Handel nicht zur Verfügung. Der viel geringere Umlaufbestand könnte daher schnell für Lieferengpässe sorgen.

Papiergold ist kein physisches Gold

Das Gold in den Tresoren der Zentralbanken, des IWF und der BIS gehört zum Umlaufbestand, der benutzt wird, um ihn im Markt zu verleasen. Das bedeutet, dass eine mit Edelmetallen handelnde Bank durch eine Leasingvereinbarung einen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Menge an Gold erwerben kann. Dieses Gold wird dann verwendet, um es auf Termin in „unallocated“ („nicht zugeteilter“) Form zu verkaufen. Das bedeutet, dass der Käufer lediglich an der Entwicklung des Goldpreises partizipiert, obwohl er lediglich einen Vertrag und kein physisches Gold besitzt.

Zum Beispiel wird eine Tonne deutschen Goldes, welches in der Federal Reserve Bank of New York verwahrt wird, in London durch Vermittlung der BIS an Goldman Sachs verleast. Es kann so für Terminverkäufe über zehn Tonnen Gold am Markt genutzt werden. Daraus wird schnell erkennbar, dass das Gold gleichzeitig mehreren Personen gehören muss. Aus einer Tonne werden auf dem Papier zehn Tonnen gemacht, die selbstverständlich nicht auslieferbar sind. Selbst die eine Tonne Gold ist geleast, was bedeutet, dass sie jederzeit vom Leasinggeber vom Markt genommen werden kann.

Wenn das Gold einer Zentralbank an eine beliebige Regierung verkauft und geliefert wird, steht es für Leasingzwecke nicht mehr zur Verfügung, da es in irgendwelchen Tresoren verwahrt wird. Dadurch verkleinert sich der Umlaufbestand, während der Gesamtbestand konstant bleibt. Wenn Länder ihr in der Federal Reserve Bank of New York verwahrtes physisches Gold zurückholen, um es in einem eigenen Tresor einzulagern, gilt das gleiche.

Die meisten Länder haben keinen gut entwickelten Leasingmarkt. Deshalb wird das Leasinggeschäft vordergründig in New York und London abgewickelt. An diesen Orten ist das Handelsrecht eindeutig und vermittelt großes Vertrauen in die Durchsetzbarkeit von Vertragen. Jedoch verkleinert jede Rückführung von Gold nach Europa den Umlaufbestand und erschwert damit das Leasinggeschäft.

Jede Verlagerung von Gold aus den Tresoren von Banken in private Tresore verkleinert den Umlaufbestand, denn nur Gold in Banktresoren steht zum Verleasen oder für mehrfache „unallocated“ Verkaufe zur Verfügung.

Ersetzungspraxis von Barren

Es besteht die Möglichkeit, das Eigentumsrecht an sogenannten „fully allocated“ Barren zu erwerben. Damit wird das Eigentumsrecht an ganz bestimmten physischen Goldbarren erworben. Dafür werden spezielle, sogenannte „Good delivery“-Standardbarren von 400 Unzen hergestellt, in denen der Name der Schmelze und des Prüfers, genaues Gewicht (welches auch leicht abweichen kann), Herstellungsdatum, Reinheitsgrad und eine weltweit eindeutige Seriennummer des Barrens eingeschlagen wird. Dadurch werden die Barren eindeutig identifizierbar.

Jedoch gehört es zur Praxis, dass diese Barren einfach ausgetauscht werden. Gold ist schließlich austauschbar. Die ursprünglichen Barren wurden einfach anderweitig verwendet und stattdessen andere Barren als Ersatz geliefert. Da Gold nun mal Gold ist, erhebt der Empfänger meist keinen Einspruch, zumindest solange die Ersatzbarren keine Fälschungen sind. Was man aber sagen kann, ist dass jede Ersatzlieferung auf die Knappheit hindeutet. Und durch die permanente Verkleinerung des Umlaufbestandes werden Lieferengpässe immer wahrscheinlicher. Und die Faktoren beschleunigen sich. Besonders deutlich wird das, wenn man sich die Entwicklung der Goldbestände der Nationen und die steigende Nachfrage der Privatanleger ansieht.

Bei Goldlieferungen kommt es immer häufiger zu Engpässen, Verzögerungen und Betrug. So lange es nur um Verzögerungen geht, sind die Marktteilnehmer noch recht geduldig, da sie froh sind, wenn ihr Gold überhaupt kommt. Immer größere Engpässe für physisches Gold leiten einen Phasenübergang ein. Goldeigentümer mit einem Anspruch auf Gold aber ohne physischen Besitz verlangen immer häufiger die Aushändigung.

Sobald es zu einem Lieferausfall kommen würde, könnten sämtliche Anleger mit einen papierenen Anspruch auf Gold physisches Gold verlangen. Der Goldpreis würde in die Hohe schießen und die Zwischenhändler würden verzweifelt versuchen, immer knapper werdendes physisches Gold zu kaufen, um die Lieferverpflichtungen einlösen zu können. Das Interesse der institutionellen Anleger könnte geweckt werden, so dass diese plötzlich Gold in ihre Portfolios aufnehmen würden, was die Preisentwicklung weiter nach oben treiben würde. Dies könnte bis zur Einstellung des Handels an den Goldbörsen führen. Kontrakte würden aufgelöst und zum letzten Schlusspreis in Dollar beglichen werden. Damit würden die Gegenparteien vom künftigen Preisanstieg und vom Zugang zu physischem Gold ausgeschlossen. Und jeder, der noch kein Gold besäße, würde keine Möglichkeit erhalten, physisches Gold zu kaufen.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Besonders interessant ist jedoch, dass sehr geringe Stückelungskosten anfallen, da zu Kilopreisen gekauft und verkauft wird. Damit kauft man immer zum besten Preis und nutzt die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.

Krise

Ein Systemfehler steckt im zinsbasierten Geldsystem. Dieser Systemfehler verursacht, dass irgendwann die Zinslasten so stark anwachsen, dass sie nicht mehr bezahlbar sind. Ein Kollaps ist dann unausweichlich. Wichtig ist hierbei, die Menschen abzulenken, damit sie keine Aufmerksamkeit auf dieser Gefahr haben. Denn Menschen, die ihr Geld schützen möchten, treiben in ihren Handlungen eine Krise unbewusst voran. Die Älteren erinnern sich vielleicht noch, was damals passierte, am berühmten schwarzen Freitag in den USA.

Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika boomte zu dieser Zeit und immens steigende Aktienkurse entzündete die Euphorie der Anleger. Wenn die Kurse steigen, möchte jeder mitverdienen. Das war schon immer so und wird sich wahrscheinlich niemals ändern. Jeder erwartete, mit Aktien reich werden zu können und die deshalb andauernden Aktienkäufe beförderten die Kurse in astronomische Höhen. Viele Menschen nahmen Kredite auf, um am Aktienmarkt dabei sein zu können. Die permanent steigenden Investitionen blähten eine Spekulationsblase auf. Der Dow Jones war im Jahr 1923 von 100 Punkten auf 331 Punkte geklettert.

Als dann die Wirtschaft an Schwung verlor, starb auch das Vertrauen der Anleger in die Aktienmärkte. Was dann folgte, war absehbar. Ende 1928 gaben die Kurse erstmals nach, was jedoch niemanden beunruhigte. Die Käufe gingen weiter und auch die Verschuldung der Haushalte ging weiter. Zwar versuchte die US-Notenbank die Verschuldung zu bremsen und erhöhte die Zinsen für langfristige Kredite, doch die Investoren nahmen einfach, in Erwartung weiter steigender Kurse, kurzfristige Kredite auf, um am Aktienmarkt weiter dabei sein zu können. Etwa 10 % der Aktienkäufe waren zu diesem Zeitpunkt kreditfinanziert. Aber das beunruhigte niemanden, denn der Dow Jones erreichte zwischenzeitlich seinen historischen Höchststand von 381 Punkten. Die Erwartung, dass dieser Höhenflug weitergehen würde, war manifestiert.

Anleger, die ihre Käufe kreditfinanziert hatten, waren beunruhigt, wenn sich die Kurse nicht wie erhofft entwickelten. Und genau das trat dann auch ein im Oktober 1929, als der Dow Jones deutlich nachgab. Die Seitwärtsbewegung des Dow Jones konnte man gar nicht gebrauchen, denn um die Schulden zurückzahlen zu können, waren steigende Kurse eine Voraussetzung. Anspannung, Angst und Hektik machten sich breit. Am 23. Oktober, kurz vor Mittag, begannen massive Verkäufe ihre Wirkung auf die Kurse zu zeigen. Der Dow Jones stand an diesem Morgen nur noch bei 300 Punkten. Die Verkäufe stiegen an. Man verkaufte zu jedem Preis und die Masse der Aufträge brachte sogar den Handel zeitweise zum Erliegen. Nach nur 2 Stunden war der Gesamtwert der börsennotierten Unternehmen um 11 Milliarden US-Dollar gefallen. Am darauffolgenden Freitag setzte sich der Trend fort. In Europa sah man entspannt über den Teich und witterte Geschäftschancen. Man hoffte, dass amerikanische Kreditgeber künftig ihr Geld wieder nach Europa verleihen würden, anstatt es an der Wall Street zu investieren.

Am darauffolgenden Dienstag brachen die Kurse ein. Zwischenzeitlich waren die Kurse schon so weit gefallen, dass eine Rückzahlung vieler Kredite unmöglich war. Natürlich forderten die Banken nach wie vor ihr Geld zurück. Den Investoren blieb keine andere Wahl, als ihre Aktien zu jedem Preis zu verkaufen, was für weitere massive Einbrüche sorgte. Der Dow Jones fiel immer weiter. Der Wert der Unternehmen sank um weitere 14 Milliarden Dollar.

Erst drei Wochen später stoppte der Kursverfall. Der Dow Jones stand bei 180 Punkten und bewegte sich kaum noch. Im Glauben, der Kursverfall sei beendet, kauften einige wieder mit hohem Risiko die vermeintlich preiswerten Aktien. Ein fataler Irrtum, denn nur kurze Zeit später setzte die Talfahrt wieder ein und kam erst im Sommer 1932 mit einem Dow Jones von 41 Punkten, seinem Erststand bei seiner Einführung, zum Stillstand.

So ein Szenario wiederholte sich immer wieder in der Geschichte. Die Auswirkungen waren mal mehr oder weniger stark aber das Muster war immer ähnlich. Triebkraft war oft das Verhalten der Kleinanleger, die von Gier und Fehlinformationen seitens ihrer Berater angetrieben zum falschen Zeitpunkt investierten und verkauften.

Andere Zeiten, ähnliche Rahmenbedingungen

Krisen gab es schon viele und auch zukünftig wird es immer wieder Krisen geben. Jede Krise hat eine Vermögensumverteilung zur Folge. Es gibt immer eine Minderheit, die gegenüber der Allgemeinheit über einen Informationsvorsprung verfügt und diesen zu nutzen weiß. Einige Wenige bereichern sich somit wissend durch die Gelder, die viele Unwissende durch falsche Investitionen verlieren. Aber manchmal trifft es doch die Richtigen, wie zur letzten größeren Krise. Bankenpleiten großer namhafter Banken hätten eigentlich Charme. Schließlich waren die Banken die Verursacher. Natürlich wäre es für die Angestellten traurig aber man würde als Verbraucher wenigstens erkennen, mit wem man es tatsächlich zu tun hat. Der Deutsche scheint nämlich noch immer der Meinung zu sein, dass die Banken sein Wohl wollen, nur weil die Angestellten immer so nett sind. Ihre Produkte bringen die Banken selbstverständlich leichter an den Mann oder die Frau, wenn ihre Bediensteten dabei freundlich lächeln. Jeder Mensch möchte zuvorkommend bedient werden, das ist doch eine Selbstverständlichkeit.

Der Mensch kauft in Finanzangelegenheiten nur selten auf Basis von Fakten. Meistens sind es gefühlsmäßige Entscheidungen. Es ist also logisch, wenn die Anbieter von Finanzanlagen in ihrer Vorgehensweise vor allem auf das Gefühl ihrer Zielgruppe abzielen. Ein gutes Gefühl macht einen Menschen entscheidungsfreudig. Und ein entscheidungsfreudiger Mensch wird leichtgläubig oder im schlimmsten Fall sogar leichtfertig.

Erschwerend kommt hinzu, dass den Menschen oft viel zu wenig Hintergrundwissen im Bereich Finanzen zur Verfügung steht. In der Schule wird kein Wissen über Wirtschaft und Geldkreisläufe weitergegeben und in der Praxis fehlt es an leicht verständlichen Quellen. Vielmehr ist es so, dass seit jeher die Anbieter das „Wissen“ zur Verfügung stellen und es von Generation zu Generation weitergegeben wird. Heutzutage gilt derjenige als Fachmann, wenn er weiß, zu welchem Bedarf welches Angebot angeboten werden kann oder anders gesagt, wenn er weiß, wie man mit Hilfe der Anbieter jeden Bedarf scheinbar decken kann. Man kennt sich aus, wenn man weiß, welche Spar- und Anlageformen es gibt und wo man die größten Zinsen bekommt. Man gehört schon zu den Fachleuten, wenn man weiß, wie man heutzutage ein Eigenheim finanzieren kann. Und man zählt als absoluter Experte, wenn man sagen kann, welche Sparten von Versicherungen es gibt und wofür sie verwendet werden können.

All dieses sogenannte "Wissen" ist leider sehr wenig wert, denn es ist nur Manipulation. Hier geht es doch wohl eher darum, wie man Produkte platziert. Der Unterschied ist nur, dass sich diese Informationen darüber zwischenzeitlich vom Verkäufer zu einigen Verbrauchern übertragen haben. Der Trend ist ähnlich wie bei Medikamenten. Auch hier gibt es Menschen, die ihren Bedarf an frei verkäuflichen Medikamenten selbst abdecken, ohne einen Arzt zu konsultieren. Medikamente werden mit dem wöchentlichen Einkauf besorgt. Das eine für die Mutti, das andere für die Kinder und für Papa ist auch noch was dabei. Hobbymediziner gibt es genauso viele wie „Hobbyfachleute in finance“.

Vertretbare Risiken

Unsere Wahrnehmung spielt uns ständig Streiche. Wollen wir uns z. B. neuen PKW kaufen, befassen wir uns gewissenhaft mit dem neuen Autotyp. Unsere Wahrnehmung wird Auf dieses Auto geprägt und plötzlich sehen wir überall dieses Auto herumfahren. Vorher war uns noch gar nicht aufgefallen, dass unser Traumauto so weit verbreitet ist.

Der Alltag zeigt uns, wie wir Risiken bewerten und danach handeln. Die Erfahrung lehrt uns, dass eine Gefahr dann am präsentesten ist, wenn wir unablässig an sie denken. Unsere Wahrnehmung konzentriert sich auf die befürchtete Gefahr und oft tritt das gefürchtete Ereignis dann auch ein. Man zieht das Unglück sozusagen unbewusst an, denn unsere Wahrnehmung macht uns für alle die Dinge empfänglicher, die mit dieser Gefahr zusammenhängen. Wie der Autofahrer, der auf der Autobahn ein Hindernis sieht und es mit seinem Blick fixiert, steuert dann automatisch darauf zu, bis das Unglück eintritt.

Genau so passiert uns oft bei schwierigen Situationen nichts, wenn wir nicht an die drohende Gefahr denken. Deshalb überstehen wir den Alltag auch immer so gut. Wenn wir nicht an Gefahren denken, sondern mit den Situationen gelassen umgehen, haben wir keine Furcht und ohne Angst, sind wir total entspannt. Deshalb geschieht uns oft nichts. Obwohl wir uns nicht mit ihnen beschäftigen, wissen wir um die Risiken. Wir wissen, dass wir unser Leben einbüßen können, wenn wir in unser Auto steigen. Und wir wissen auch, dass wir krank werden können, wenn wir rauchen, Alkohol trinken oder uns ungesund ernähren. Wir wägen die Risiken ab und stellen die Vor- und Nachteile in Relation, die entstehen, wenn wir unsere Vorgehensweisen anpassen. Am Ende steht eine Wahl.

Bei der Auswahl unserer Geldanlagen sollten wir ähnlich vorgehen. Wir sollten die Chancen erkennen und die Risikobelehrung nachvollziehen können. Letztere fällt bei den meisten Kapitalanlagen sehr umfangreich aus. Der Gesetzgeber erwartet, dass über jedes eventuelle Risiko informiert werden muss. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Situationen, die in der Risikobelehrung beschrieben werden, auch eintreten müssen. Vielmehr ist es hier wichtig, diese Risiken zu kennen und zu wissen, wann welcher Fall eintreten kann. Es ist dabei hilfreich, das Konzept der entsprechenden Kapitalanlage richtig zu verstehen, um abwägen zu können, aus welchem Grund und mit welcher Wahrscheinlichkeit diese Risiken real werden können.

Das bedeutet natürlich nicht, die rosarote Brille aufzusetzen und lediglich zu hoffen, dass schon alles gut wird. Genau so wenig soll es bedeuten, dass man Risiken überbewertet. Vielmehr geht es um eine gesunde Unternehmereinstellung. Jeder Unternehmer weiß, dass er mit seinem Unternehmen Erfolg haben kann, wahrscheinlich auch haben wird, sonst würde er es ja nicht tun. Trotzdem kann es Situationen geben, die dafür sorgen, dass ein vorher erwartetes Ergebnis nicht eintritt. Es kann aber auch passieren, dass die Erwartungen übertroffen werden und die Ergebnisse viel besser sind.

Sicherheit gibt es niemals. Auch Geldwertanlagen, die nach allgemeiner Meinung sicher sein sollen, bieten nur eine sehr eingeschränkte Sicherheit. Sachwerte sind die Antwort. Edelmetalle sind hier besonders interessant, da es bei ihnen keine unternehmerischen Risiken gibt wie z.B. bei Aktien oder Unternehmensbeteiligungen. Hier zählt nur die Substanz und die bleibt immer erhalten. Gerade Gold bietet sich als eines der gefragtesten Edelmetalle an. Aber auch Silber, Platin und Palladium sind gefragte Edelmetalle mit einer großen Bedeutung in der Wirtschaft. Physische Edelmetalle sind in vielen verschiedenen Barren- und Münzgrößen und –formen erhältlich. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Physisches Gold kann beispielsweise auch mittels Goldsparplänen mit gleichbleibenden monatlichen Beträgen gekauft werden. Hier gibt es am Markt viele Angebote, die sich zum Teil nur in den enthaltenen Kosten und Boni unterscheiden. Der Vorteil hier liegt in der Art des Kaufes. Bei gleichbleibenden Beträgen kauft man viel Gold, wenn der Goldpreis günstig ist und weniger Gold, wenn der Preis hoch steht. Am sinnvollsten sind jedoch Sparpläne, die den gleichzeitigen Erwerb verschiedener Edelmetalle ermöglichen. Das rechnet sich auf lange Sicht.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Besonders interessant ist jedoch, dass sehr geringe Stückelungskosten anfallen, da zu Kilopreisen gekauft und verkauft wird. Damit kauft man immer zum besten Preis und nutzt die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.