Die Goldpreisentwicklung in den vergangenen 15 Jahren präsentiert ganz deutlich den bis zum Jahr 2012 stark gekletterten Goldkurs. Nach 2012 war der Goldkurs rückläufig. Seit 2014 steigt er wieder an.

Daraus muss man jedoch nicht schließen, dass der Goldpreis für Käufe zu hoch ist, im Gegenteil. Gold ist ein Sachwert und wird daher immer seinen Wert behalten, auch wenn sich der Preis in Geld verändert. Tatsächlich entwickelt sich nicht der Preis für Gold, sondern lediglich die Kaufkraft des Zahlungsmittels. Steigt oder sinkt der Goldkurs, nimmt tatsächlich die Kaufkraft des Geldes ab oder zu. Deshalb gibt es auf die Frage, ob es sinnvoll ist, in Gold zu investieren, nur eine Antwort.

Natürlich erhält man mehr Gold für sein Geld, wenn der Goldkurs nicht auf dem Höchststand liegt. Doch wer kann schon sagen, wann der Höchststand erreicht ist? In der Vergangenheit gab es mehr als eine Situation, in denen Experten von Goldkäufen wegen eines hohen Goldpreises abrieten. Am Ende wuchs der Goldpreis weiter und weiter an und jeder, der Gold kaufte, wurde in seiner Entscheidung bestätigt.

Gold ist eine der sichersten Anlageformen, die es gibt. In der Vergangenheit hat noch kein Anleger mit Gold einen Totalverlust erlebt. Wer auf Geld setzte und Geldwertanlagen hielt, musste durch Geldentwertung, Inflation, Wirtschaftskrisen empfindliche Verluste, bis zum Totalverlust hinnehmen. Der Kapitalanlagenmarkt zeigt auch regelmäßig, dass er alles, nur keine Sicherheit bietet. Wahre Werte wie Edelmetalle überzeugen durch Substanz.

Die Geldpolitik auf der gesamten Welt steht am Rande eines Kollaps. Die Verschuldung der Länder und privaten Haushalte liegt auf einem Rekordhoch. Die zu zahlenden Zinsen haben unzumutbare Ausmaße angenommen. Selbst die USA als eine der größten Wirtschaftsmächte stand bereits vor der Zahlungsunfähigkeit. Angesichts dieser Tatsachen ist eine Investition in echte Werte, speziell in Edelmetalle nicht nur ratsam sondern notwendig, um das eigene Vermögen zu abzusichern.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden.

Bei der Goldwertentwicklung gibt es viele Meinungen. Das eine Lager sieht den Goldpreis auf einem Hoch, die anderen sehen noch reichlich Potenzial nach oben. Doch wie sinnvoll ist es, sich damit zu beschäftigen?

Gold ist ein begehrter aber auch begrenzter Rohstoff. Die Förderraten sind rückläufig, die Nachfrage ist jedoch ungebrochen hoch. Viele Menschen sehen Gold als sicheres Anlagegut zur Vermögensabsicherung.

Ein Vergleich der Kursentwicklungen des DAX und des Goldes lassen einen eindeutigen Trend erkennen. Geht der Kurs des Deutschen Aktien Index zurück, steigt der Goldpreis und umgekehrt. Daraus lässt sich folgern, dass viele Anleger in turbulenten Zeiten das Gold als einen sicheren Hafen und eine sinnvolle Alternative zu Aktien ansehen. Geldwertanlagen galten lange Zeit als sicher. Doch in Zeiten von Staatsbankrotten, Bankenpleiten und notleidenden Versicherern ist ein Umdenkprozess bei den Menschen im Gange. Man kommt zurück auf echte Werte, auf Sachwerte wie Rohstoffe, Immobilien oder Edelmetalle. Ein Sachwert ist eben werthaltig und nicht nur ein Stück bedrucktes Papier.

Zusätzlich ist die politische Situation auf der Welt sehr gefährlich. Konflikte in Teilen Afrikas, der Ukraine und jüngst in der Türkei haben allesamt das Potenzial, global zu eskalieren und dabei eine schwere Wirtschaftskrise auszulösen. Solche Szenarien gab es in der Geschichte zur Genüge. Anleger, die ihr Vertrauen auf Geldwertanlagen setzten, verloren dabei meist ihr Vermögen. Die Währungssysteme brachen im Schnitt alle 80-90 Jahre zusammen. Die aktuelle Lage in der EU und die Währungspolitik der Europäischen Zentralbank legen den Verdacht nahe, dass ein Neuanfang auch hier bereits überfällig ist. Die aktuell geringen Zinsen sind ein deutlicher Anhaltspunkt dafür, dass das Geldsystem unter der derzeitigen Zinslast sehr leidet. Höhere Zinsen würden diese Situation weiter verschlimmern. Viele Staaten sind so hoch verschuldet, dass neue Schulden gemacht werden müssen, um die Zinsen zu zahlen, was die Situation offensichtlich weiter verschlimmert. Und ein Schuldenabbau ist im Grunde nur indirekt über die Inflation möglich.

Ein striktes Umdenken und die Besinnung auf Sachwerte sind also für jeden Anleger wichtig, der sein Vermögen schützen möchte. Edelmetalle sind dabei von besonderer Bedeutung, da diese transportabel sind und damit eine Funktion als Zahlungs- oder Tauschmittel erfüllen können. Wichtig ist dabei selbstverständlich, dass man die Edelmetalle auch tatsächlich physisch erwirbt und zur Verfügung hat. Ein Stück Papier mit einer Option auf Edelmetalle nützt da wenig, wenn das Edelmetall physisch nicht verfügbar ist.

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Brexit

Anleger haben einige schlaflose Nächte hinter sich. Die Entscheidung der Briten, aus der Europäischen Union auszutreten, hat an den Börsen für einen Sturm gesorgt, wie es ihn lange nicht gab. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der letzten Tage veranlasste die Finanzwelt zu der Annahme, es würde nicht zu einem „Brexit“ kommen.

Die meisten Anleger hatten kurz vor der Entscheidung die Wahrscheinlichkeit eines Ausscheidens der Briten aus der EU als sehr gering eingeschätzt. Umso überraschender kam das Ergebnis des Votums der Briten. Aber es gibt noch weitere Auswirkungen: Schottland könnte nun einen zweiten Versuch auf ein Unabhängigkeitsreferendum starten, um in der EU bleiben zu können. David Cameron hat seinen Rückzug vom Amt des britischen Premierministers angekündigt. Zwischen Spanien und Großbritannien ist ein Streit um die Zukunft von Gibraltar entbrannt, Spanien erhebt einen Anspruch auf das Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Und an den Märkten wurden fünf Billionen Dollar an Börsenwert vernichtet.

Der „Brexit“ sorgt seit der Veröffentlichung erster Umfrageergebnisse ab 5 Uhr morgens unserer Zeit für starke Volatilität an den Finanzmärkten. Der Dax brach um mehr als 11 Prozent ein und stürzte auf bis zu 9.200 Zähler ab, nachdem er am Tag zuvor noch bei etwa 10.300 Punkten lag. Er erholte sich am Freitagvormittag und konnte einen Teil der Verluste aufholen, doch die charttechnische Situation im Dax ist fürchterlich. In solchen Situationen richten sich die Augen der Investoren auf Hilfsmaßnahmen aus der Politik. Die Notenbanken weltweit kündigten bereits an, dass sie zusammenstehen und falls notwendig Liquidität in die Märkte geben. Doch die Unsicherheit dürfte noch eine Weile anhalten, so dass ein Ende des Preisrutsches noch nicht zu erwarten ist.

Die Preise der Edelmetalle entwickeln sich, wie zu erwarten, genau gegenläufig. Der Goldpreis ist der große Gewinner der überraschenden Entscheidung. Er ist innerhalb der letzten 24 Stunden nach der Brexit-Entscheidung in der Spitze um über 100 Euro pro Feinunze nach oben geschossen und hat einen Höchststand bei 1.243 Euro pro Feinunze markiert. Auch hier beruhigt sich die Lage unter Schwankungen aktuell etwas, doch der Goldpreis hat offenbar die Schwelle von 1.300 Dollar pro Feinunze nun nachhaltig überwunden. Und es gibt noch viel Luft nach oben.

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Sicherheit

In jedem Haushalt existieren Wertgegenstände. Einige haben einen ideellen Wert, andere sind wertvoll für jedermann und eignen sich hervorragend als universelles und breit akzeptiertes Handelsgut. Wertgegenstände sollten grundsätzlich sicher verwahrt werden. Zu verlockend ist diese Beute sonst für Spitzbuben, die in Häuser und Betriebe einbrechen und mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt kontinuierlich an. Immer raffinierte Methoden werden von den Einbrechern umgesetzt, um an die Vermögen ihrer Opfer zu gelangen. Sicherheit hat daher eine hohe Relevanz. Viele Häuser und Wohnungen haben ein Problem, denn die an Fenstern und Türen verbaute Sicherheitstechnik entspricht dem „Stand der 70er Jahre“: Ein bündiges Zylinderschloss an der Haustür, Rollzapfenverschlüsse an den Fenstern. Weniger als 15 Sekunden benötigt ein professioneller Täter, um ein Fenster aufzuhebeln. Trotzdem wird hier trotz besserer und bezahlbarer Sicherheitstechnik gern gespart.

Wenn der Einbruch erstmal passiert ist, sind die finanziellen Schäden meist das kleinere Übel. Seelische Probleme sind ebenfalls eine häufige Folge, denn wer wohnt schon gern in einem Haus, in dem ein Fremder war? Neben Schlaflosigkeit und Angstzuständen wollen viele am liebsten umziehen und tun dies auch. Doch wer in einem Eigenheim lebt, kann nicht so einfach umziehen.

Bei Versicherungen gibt es Wissenslücken bei den Betroffenen, denn Versicherungen haben Vorgaben, unter welchen Voraussetzungen sie Wertsachen und insbesondere Edelmetalle versichern. Dazu ist ein in der Wand oder im Fußboden verankerter Tresor Voraussetzung. Und der ist nicht ganz billig. Außerdem können Edelmetalle, wenn es nicht gerade Gold ist, aufgrund der Barrengröße schnell mal so einen Tresor an die Grenzen seines Fassungsvermögens bringen.

Eine Alternative ist ein Bankschließfach. Jedoch sollte der Zugang zum Schließfach immer möglich sein, sollte mit der Bank mal etwas passieren. Macht die Bank zu, kommen Sie nicht an ihr Schließfach. Dann nützen Ihnen Ihre Wertsachen leider gar nichts.

Wenn es also um die Lagerung von Edelmetallen geht, empfiehlt es sich, in Sicherheitstechnik zu investieren oder aber die Lagerung in einem Hochsicherheitslager außerhalb der EU anzustreben. Ersteres wird von einigen Versicherern sogar mit Rabatten in der Hausratversicherung belohnt. Die gute Nachricht ist, dass es für jeden Bereich das richtige Angebot gibt. Wer also seine Wertsachen zu Hause lagern und schützen möchte, kann auf erfahrene Fachleute zurückgreifen, die bezahlbare Konzepte für´s Zuhause entwickeln. Oder man gestaltet den Erwerb gleich über einen Anbieter wie die ProService AG in Liechtenstein, die die Lagerung der physischen Edelmetalle außerhalb der EU mit anbietet.

 

Bildrechte: Bernd Liebl, Magdeburg

Silber

Silber gehört wie Gold zu den Edelmetallen. Reines, so genanntes gediegenes Silber kommt in der Natur noch seltener als Gold vor. Häufig kristallisiert es in hydrothermalen Gängen aus und enthält nicht selten Beimengungen von Gold oder Quecksilber. Silber kristallisiert im kubischen Kristallsystem aus und hat einen metallischen Glanz. Frisch abgeschiedenes Silber reflektiert weit über 99,5 % des sichtbaren Lichtes und stellt somit das "weißeste" aller Gebrauchsmetalle dar.

Argentit Ag2S, das wichtigste Silbererz besteht zu 87% aus Silber. Die Oberfläche des Silbers färbt sich meist durch Oxide und Sulfide braun bis violett-schwarz, Strichfarbe ist ein gräuliches Weiß. Mit abnehmender Korngröße wird die Farbe immer dunkler und ist bei fotographisch fein verteilten Silberkristallen schwarz. Das Feinmetall ist ein hervorragender Leiter für Elektrizität und Wärme. Mit einer Härte von 2,5 bis 3 ist Silber zudem ein sehr weiches Metall, nur wenig härter als Feingold und etwas weicher als Kupfer. Poliertes Silber zeigt stärkste Reflexionseigenschaften aller Metalle und wird daher auch zur Herstellung von Spiegeln benutzt.

Silber hat in diesem Jahr eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Anfang des Jahres notierte der Silberpreis noch bei weniger als 14 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Bis auf fast 20 Dollar kletterte Silber in diesen Tagen. Dieses Niveau hatte das Edelmetall zuletzt im Mai 2015 erreicht. Lohnt es sich jetzt noch, bei Silber einzusteigen? Die Antwort lautet JA, der perfekte Einstieg in Edelmetalle und speziell Silber ist immer. Silber ist ein wichtiger Rohstoff mit einer hohen Nachfrage und auch bei Anlegern wird Silber als Alternative zu Gold immer beliebter. Fachleute sehen einen Silberpreis von mehr als 20 Dollar je Feinunze in nächster Zukunft als wahrscheinlich an.

Silber ist ein Sachwert und sollte daher auf lange Sicht losgelöst vom Geld betrachtet werden. Geld ist nur bewertetes Papier, während Silber echte Substanz besitzt. Einen ansprechenden Silberbestand aufzubauen, ergibt also als Vermögenssicherungsmaßnahme absolut Sinn. Silber gibt es in großen Barren und kleinen Stückelungen. Es ist also als Tauschmittel oder Ersatzwährung im Fall der Fälle ideal einsetzbar. Silber ist auch Bestandteil der Portfolios der ProService AG in Liechtenstein.