Gewaltige Goldvorkommen findet man auf der Erde an Orten, wo man gar nicht damit rechnen würde, im Meer. Was ein wenig seltsam ist, stimmt tatsächlich. Weltweit finden sich im Meerwasser fast 20 Mio. Tonnen des begehrten Metalls.

20 Mio. Tonnen Gold im Meer? Die Masse scheint utopisch. Doch wenn man in Betracht zieht, welche Menge es an Salzwasser auf unserem Planeten gibt, erscheint diese Aussage tatsächlich Wahrheitsgehalt zu bekommen. Von dem auf der Erde vorkommenden Wasser sind nur etwa 3 Prozent Süßwasser, der Rest Salzwasser. 71% der Oberfläche unseres blauen Planeten sind mit Wasser bedeckt. Nach anerkannten Schätzungen sind das ca. 1.385.984.600.000.000.000.000 Liter (1.386 Trillionen Liter) Wasser, eine gewaltige Menge. Würde man dieses Wasser in einen Würfel füllen, so hätte dieser eine Kantenlänge von ca. 1.115 km. In einem Liter Meerwasser finden sich gerade mal einige Milliardstel Gramm Gold, aber es summiert sich angesichts der gigantischen Wassermenge auf der Erde. Aus dieser geringen Konzentration ergeben sich die größten Herausforderungen, das Gold aus dem Meer zu gewinnen.

Die Wirtschaftlichkeit der Förderung von Gold aus den Meeren ist von der Konzentration anhängig. Würde man beginnen Gold zu fördern, müssten gigantische Wassermengen bewegt und verarbeitet werden. Selbst wenn es möglich wäre Gold wirtschaftlich sinnvoll aus den Meeren zu gewinnen, würde sich die Konzentration mit der Zeit ändern. Das theoretisch gewonnene Gold würde für ein Konzentrationsvakuum an der Förderungsstelle sorgen. Bekanntlich verteilen sich im Wasser gelöste oder gemischte Stoffe gleichmäßig im Wasser.

Trotz der offensichtlichen Schwierigkeiten gab es seit über 100 Jahren bereits Vorstöße, die Förderung von Gold aus dem Meer zu untersuchen und zu erforschen. Doch zufriedenstellende Resultate konnten nicht erzielt werden. Aktuelleren Untersuchungen zufolge ist es besser auf dem Meeresgrund nach Gold zu suchen. Dort kommt Gold in größeren Mengen vor. Vor der Küste Papa-Neuguineas lagern zum Beispiel Massivsulfide mit einem ansprechenden Goldgehalt.

Nach Hochrechnungen der Forschungsanstalt Eawag in der Schweiz landen Jahr für Jahr kiloweise Gold und Silber im Abwasser. Den Analysen des Instituts zur Folge können in den Kläranlagen jedes Jahr allein 43 Kilogramm Gold und 3.000 Kilogramm Silber im Wert von je rund 1,5 Millionen Franken (je 1,3 Millionen Euro) zusammenkommen. Diese Vorkommen werden hauptsächlich durch Rückstände aus der Industrie verursacht. Zum Teil sei die Goldkonzentration im Klärschlamm so hoch, dass eine Rückgewinnung lohnend erscheint. In der Gegend um Tessin zum Beispiel befinden sich daher einige Goldraffinerien.

Gold ist ein gefragter aber auch begrenzter Rohstoff. Die Förderraten gehen kontinuierlich zurück, die Nachfrage ist jedoch ungebrochen hoch. Die Bemühungen, neue Vorkommen aufzutun sind ein Indiz dafür, dass der Rohstoff Gold gefragter denn je ist. Viele Menschen sehen Gold als sicheres Anlagegut zur Vermögensabsicherung. Der Goldpreis schwankt. Das ist allerdings nicht auf den Wert des Goldes zurückzuführen, sondern auf die Entwertung des Geldes. Steigt die Geldmenge, sinkt die Kaufkraft, steigt der Preis. Es ist also Ruhe gefragt. Bewegungen nach grundlegenden Veränderungen der politischen Lage der stärksten Nation der Welt sind völlig normal und sorgen auf den Märkten für Unruhe. Der langfristige Investor sollte sich davon nicht beeindrucken lassen und sollte an seiner langfristig ausgelegten Strategie festhalten. Wichtig sind langfristige Tendenzen und die waren und sind in Sachen Gold sehr gut.

Die Frage nach dem perfekten Einstiegszeitpunkt ist also leicht zu beantworten. Die Antwort lautet: heute und immer. Wenn man den Goldpreis beobachtet und dieser gerade nachgegeben hat, ist es natürlich sinnvoller, zu kaufen als wenn der Preis gerade in die Höhe schießt. Aber wer kann schon verlässlich sagen, ob der Kurs weiter nachgibt oder ansteigt? So lange Papiergeld in Gold getauscht wird, ist die Entscheidung nach dem Einstieg tatsächlich zweitrangig. Warten könnte nämlich dazu führen, dass man einen guten Einstiegszeitpunkt verpasst.

Edelmetalle sind eine gute Lösung für sicherheitsliebende Anleger. Sie bieten die Sicherheit des Sachwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Jahrtausenden als werthaltiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erleiden müssen. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind vor allem gemischte Edelmetallportfolios.

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