Reinvestition freier Anlagegelder

In Zeiten von Minizinsen steht jeder Anleger vor der Frage, was er mit Geldbeträgen abgelaufener Geldanlagen machen soll. Viele Investoren möchten nach Enttäuschungen mit ihren bisherigen Kapitalanlagen auch neue Wege ausprobieren und sind entsprechend risikobereiter.

Wenn langlaufende Sparverträge oder Geldwertanlagen fällig werden, sind Überraschungen nicht ausgeschlossen. Speziell langlaufende Sparverträge, die über 20 Jahre oder länger abgeschlossen wurden, widerspiegeln mit unbarmherziger Wucht, was die Inflation mit dem Geld macht. Insbesondere Lebensversicherungen sind von diesem Effekt besonders betroffen, denn hier schmilzt nicht nur die Kaufkraft durch Inflation dahin sondern es schlagen sich auch immense Kosten in der Rendite nieder. Die Abschlusskosten, die den Saldo in den ersten Jahren ins Minus bewegen, sind ein wahrer Fluch für den Sparer. Möchte man einen Zinseszinseffekt nutzen, sind die Beträge, die gerade zu Beginn in einen Vertrag fließen die wichtigsten, da sie am längsten im Vertrag sind und die meisten Zinsen erwirtschaften. Wird dieses Geld aber für den Ausgleich eines Minussaldos verwendet, gibt es dafür keine Gelegenheit, Gewinne zu erwirtschaften.

Bei den meisten Lebensversicherungsverträgen aus der Vergangenheit dauerte es drei Jahre oder länger, um die Abschlusskosten zu bezahlen und das Konto dann langsam Guthaben aufbaute. Negative Vertragswerte waren also Alltag. Es ist daher also auch nicht verwunderlich, dass die meisten Lebensversicherungsverträge ihr Ablaufziel nicht erreichten, da sie vorher beendet wurden. Über 70 Prozent der Verträge wurde vorher beendet. Die Trauer darüber hält sich bei den Versicherern in Grenzen, denn Altverträge laufen mit Zinsversprechen, die die Versicherer heute kaum noch einlösen können. Darüber hinaus entstehen bei vorzeitiger Beendigung stattliche Stornoabzüge. Der Versicherer macht somit keinen schlechten Schnitt bei Kündigung von Verträgen.

Aber Versicherten, die durchhalten, geht es auch nicht viel besser. Die Inflation spielt hier ein hinterhältiges Spiel. Das Nachsehen hat der Versicherungssparer, der bei Abschluss die prognostizierte Ablaufleistung sieht, mit den vorherrschenden Preisen und Löhnen vergleicht und sich darüber freut, dass so "viel" zusammen kommt. 30 Jahre später folgt die Ernüchterung, wenn für das erwartete Vermögen gerade mal noch ein Kleinwagen erhältlich ist. Das ist nämlich die Auswirkung der Inflation. Am Tag der Beratung sieht man die derzeitigen Löhne und Preise und bringt die Ablaufleistung damit ins Verhältnis. Sie erscheint sehr hoch und man fühlt sich gut versorgt. 30 Jahre später, wenn die Kaufkraft dahingeschmolzen ist, bekommt man für diese vermeintlich hohe Summe leider sehr viel weniger zu kaufen.

Diese Erfahrung ist aber auch zu etwas Nütze. Sie lehrt den Anleger oder Sparer, dass es bedeutungsvoll ist, auf Inflationsschutz zu achten. Das geht mit Geldwertanlagen und -sparformen natürlich nicht. Das ist nur mit Sachwerten möglich. Deshalb richten viele ihre Aufmerksamkeit bei der Wiederanlage von Ablaufleistungen auf Sachwerte, speziell Immobilien und Edelmetalle. Gerade Edelmetalle sind hier sehr gut geeignet, da sie im Vergleich zu Immobilien erschwinglicher sind und vor allem jederzeit verfügbar. Edelmetalle in Barren- oder Münzenform kann man mitnehmen und zu Hause im eigenen Tresor aufbewahren. Man kann sie überall auf der Welt verkaufen und zu Geld machen. Und das wichtigste ist, sie sind wertbeständig. Ein Kilogramm Gold ist nun mal ein Kilogramm Gold und das vor allem auch dann, wenn die Währungen am Kriseln sind. Deshalb erfreut sich zum Beispiel Gold gerade jetzt, zu Zeiten von Minuszinsen und expansiver Geldpolitik einer hohen Beliebtheit. Gold gibt es in vielen Stückelungen, so dass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist. Barren oder Anlagemünzen bieten somit eine hohe Sicherheit und einen nachhaltigen Inflationsschutz. Edelmetallpreise schwanken natürlich. Das ist völlig normal. Die Schwankungen sind jedoch Ausdruck für die Währungsschwankungen. Nimmt die Kaufkraft des Geldes ab, wird Gold selbstverständlich teurer und umgekehrt. Der richtige Einstieg für ein langfristiges Goldengagement ist daher immer nur zu einem Zeitpunkt: Heute!

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.

Schmuck aus dem wertvollen Metall hat eine lange Geschichte. Bereits die Kulturen des Altertums schätzten die speziellen Eigenschaften von Gold und seinen wunderschönen Glanz. Daher wurde Schmuck schon sehr früh aus Gold hergestellt. Es lässt sich hervorragend verarbeiten und sieht einfach außergewöhnlich aus.

Archäologen fanden das älteste bekannte Schmuckstück Amerikas in Peru. Das älteste Schmuckstück, welches in Europa gefunden wurde, ist 5000 Jahre alt. Überall auf der Welt wurden jahrtausendealte Schmuckstücke gefunden. Ende des 10. Jahrhunderts entdeckte die christliche Kirche Gold als Symbol für Reichtum und Macht. Das äußerte sich darin, dass hohe Geistliche sich mit goldenen Ringen, Edelsteinen und schweren Ketten über ihren kirchlichen Gewändern schmückten.

Schmuck aus Gold war aber auch schon immer sehr beliebt bei den Bessergestellten der Gesellschaft. Wohlhabende Menschen haben ihren Besitz schon immer gern durch das Tragen von Goldschmuck gezeigt. Vor allem Frauen schmückten sich immer schon gern mit goldenem Schmuck. Die Formen von Goldschmuck haben sich bis heute nicht geändert. Ketten, Ringe, Armbänder, Diademe, Ohrringe oder Gürtelschnallen aus Gold werden auch heute hergestellt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber auch die Herren können sich heute mit goldenen Manschettenknöpfen, Krawattenschmuck, goldenen Visitenkartenboxen, goldenen Uhren und dergleichen schmücken. Heutzutage gibt es keine Grenzen. Alles Mögliche kann auch Gold hergestellt werden. Diese Dinge dienen als Schmuck, haben aber manchmal sogar eine Funktion. Schmuck aus dem wertvollen Metall wird oft durch das Einarbeiten von Edel- und Halbedelsteinen oder auch Perlen veredelt. Der Fantasie der Hersteller sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Da Gold eine sehr weiche Beschaffenheit besitzt, wird selten reines Gold für die Herstellung von Goldschmuck verwendet. Es wird mit anderen Metallen wie Kupfer, Platin, Zink, Silber, Palladium oder Eisen durch Legierungen verbunden. Die wichtigsten Legierungen sind 333er Gold, 585er Gold, 750er, 900er, 916er und 986er Gold, während man beim 999er Gold eigentlich nicht mehr von einer Legierung sprechen kann, da es sich hierbei um nahezu reines Gold handelt. Die Zahl gibt den Goldanteil in 1/100 Teilen an, 333er Gold enthält also 33,33 Prozent Gold.

Welches ist eine Wertanlage, Schmuck aus Gold oder Goldbarren? In Krisenzeiten hat sich Gold immer als Wertspeicher erwiesen. Aber ist auch Schmuck aus dem wertvollen Metall so eine Wertanlage? Schmuck besitzt neben dem Materialwert auch einen künstlerischen und einen ideellen Wert. Jedoch nützt der ideelle Wert wenig, denn dieser ist personenbezogen und daher schwer in Geld darstellbar. Auch der künstlerische Wert ist reine Geschmackssache. Wenn einem ein Schmuckstück nicht gefällt, wird er es nicht erwerben wollen. Was also in erster Linie zählt, ist der Wert des Materials. Je höher der Anteil an Gold, desto wertvoller ist das Schmuckstück. Und daraus lässt sich schon sehr einfach ableiten, ob Schmuck tatsächlich als Wertanlage geeignet ist. Die Herstellungskosten für Schmuck aus Gold sind um ein Vielfaches höher als die Prägekosten von Münzen oder Barren. Je geringer der Materialanteil, desto mehr wirkt sich auch der Herstellungskostenanteil aus. Der ideelle und künstlerische Wert kann sich dann wertsteigernd auswirken, wenn das Stück von einer besonderen Marke ist oder vielleicht von einem berühmten Künstler entworfen und angefertigt wurde. Oder wenn es sich um ein aufwendig verarbeitetes Einzelstück mit vielen keinen Details aus einer besonders beliebten Epoche handelt. Entscheidend für den Erlös sind hier Angebot und Nachfrage. Ein Verkauf wäre hier nicht so einfach wie bei Barren oder Münzen, die einzig am Materialwert festgemacht werden. Um Gewissheit über einen ideellen oder künstlerischen Wert zu erhalten, ist meist fachmännischer Rat von Nöten. Um Goldschmuck als Wertanlage zu kaufen, wäre es sicherlich sinnvoller, Schmuckstücke mit höchstmöglichem Goldgehalt nach Gewicht zu kaufen.

Die Beste Wahl sind sicherlich Barren. Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium zu Bestpreisen an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.

Nullzins

Nun ist es soweit. Der deutsche Staat hat eine Staatsanleihe ohne Zinscoupon auf den Markt gebracht. Deutschland leiht sich nun liquide Mittel und zahlt dafür keine Zinsen. Trotzdem findet das Papier Anleger.

Die Finanzagentur hat Ende Oktober bei einer Anleihen-Emission ein Bundespapier herausgebracht mit einer negativen Rendite für Anleger. Es geht um eine zehnjährige Anleihe, die ohne einen Zins auf den Markt gebracht wurde. Anleger erhalten also über die Laufzeit hin keine Zinszahlungen vom Emittenten des Wertpapiers, der Bundesrepublik Deutschland. Damit ist der Anlagebetrag ohne einen Ausgleich der Inflation ausgesetzt und der Staat verschafft sich finanzielle Mittel ohne irgendeine Gegenleistung.

Wer in diese Anleihe mit der Wertpapier-Kennnummer (WKN 110240) zum Ausgabetag investierte, bekommt sogar noch weniger. Aufgrund der großen Nachfrage lag der Kurs der Anleihe zum Ausgabezeitpunkt bei 100,48 Prozent, also mehr als im August 2026, bei Rücknahme zurückgezahlt wird. Denn dann erhält der Papiereigner ja nur den Nennwert von 100 Prozent. Daraus resultiert eine jährliche Minus-Rendite von 0,05 Prozent! Rund vier Milliarden Euro nahm die Finanzagentur durch die Herausgabe dieses Papiers ein. Das Wertpapier war trotz des Fehlens von Zinsen 1,2-fach überzeichnet. Man hätte also problemlos noch mehr Abnehmer gefunden.

Warum kauft ein Investor eine Anleihe und nimmt dazu eine Negativrendite in Kauf? Es scheint so, als wäre den Investoren bei dem Wertpapier die Sicherheit des deutschen Staates als Schuldner schwerwiegender, als eine faire Verzinsung.

Unter den Anlegern sind zum großen Teil institutionelle Anleger. Hier spielen z. B. regulatorische Anforderungen eine große Rolle. Banken müssen z.B. in erstklassige liquide Aktiva investieren, um ihre vorgeschriebene Mindestliquiditätsquote zu erreichen. Versicherer sind von Gesetzes wegen dazu verpflichtet, einen Großteil des Deckungsstocks in festverzinsliche Wertpapiere anzulegen. Deutsche Staatsanleihen sind da die erste Wahl. Es gibt aber auch Investoren, die mit weiter fallenden Zinsen rechnen und damit auf Kursgewinne hoffen.

Deutschland gehört aufgrund seiner Wirtschaftskraft und seiner sehr hohen Kreditwürdigkeit mit einem "AAA"-Rating zu den Musterschuldnern. Das macht Bundesschuldtitel sehr attraktiv, auch wenn die Verzinsung eher mau ist.

Doch ist der Pfad der Sicherheit in Staatspapieren zu beschreiten und führt dieser Weg tatsächlich an´s Ziel? Natürlich steht der Steuerzahler als Bürge dahinter, wenn der Staat sich Liquidität verschafft. Aber ergibt es Sinn, wenn Privatinvestoren Staatspapiere kaufen, auf Zinszahlungen verzichten und selbst als Steuerzahler für das eigene Geld mitbürgen?

Ein sinnvollerer Weg ist es, sich wertbeständigen Sachwerten wie z. B. Edelmetallen zuzuwenden. Speziell Gold hat sich seit Jahrtausenden als Wertspeicher und Universalwährung bewährt. Gold behält seinen Wert aufgrund seiner Substanz und kann jederzeit in jede Währung der Welt getauscht werden, da das wertvolle Metall von Jedermann akzeptiert wird. Die Inflation ist kein Problem beim Gold. Im Gegenteil! Durch den Kaufkraftverlust der Währung wird Gold sogar wertvoller.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.

Zollfreilager

Im Juli 2015 veröffentlichte die Verbraucherzentrale einen Text mit dem Titel "Gold: sichere Geldanlage oder riskante Zockerei?". Eine aussagekräftige Überschrift, die dem Leser, der sich für Gold interessiert, schon etwas mehr Zurückhaltung bereiten könnte. Aber sind alle diese hervorgebrachten Argumente wirklich zutreffend? Es gibt wie immer im Leben zwei Seiten der Betrachtung.

Gold ist und bleibt ein Sachwert und das heißt, es ist dadurch krisengeschützt. Bedeutet das jedoch, dass man sein gesamtes Vermögen in Gold eintauschen sollte? Ganz bestimmt nicht. Aufteilung ist immer wichtig. Ein ausgewogenes Portfolio sorgt für Entspannung und erfreuliche Renditen. Natürlich sollte ein Anteil in das begehrte Metall angelegt werden, denn es verfügt gegenüber vielen anderen Anlagemedien entscheidende Vorteile.

Gold hat seit Jahrtausenden seinen Charakter als Wertspeicher bewiesen. Es ist auf der gesamten Welt geschätzt und gilt als Universalwährung, auch wenn es keine wirkliche Währung ist. Jedoch wird Gold auf der ganzen Welt als Tauschmittel betrachtet. Es habe Kriege, Depressionen und mehrere Währungsreformen unbeschadet überstanden. Anders als unser Papier- oder Buchgeld ist es etwas Solides von echtem Wert. Vor allem kann es, anders als Papiergeld, nicht beliebig vermehrt werden.

Gold ist keine natürlich keine klassische Geldanlage, in die Anleger ihr gesamtes Geld investieren sollten. Gold hat viele Vorteile aber auch ein paar Nachteile, wenn man es als Kapitalanlage bewertet.

Gold hat einen hohen Preis

Dass Gold teuer ist, kann nicht wirklich als Nachteil bewertet werden. Im Gegenteil, denn der enorme Preisanstieg seit dem Jahr 2000 ist kein Hinweis dafür, dass das Gold teuer ist. Es ist vielmehr ein Hinweis dafür, dass der Wertverfall der Währungen massiv vorangeschritten ist. Expansive Geldpolitik stellt eine Ursache für den enormen Kursanstieg dar. Die Nachfrage nach Gold ist sehr groß, was sich auch auf den Preis auswirkt. Dadurch wird das begehrte Metall für viele Menschen nicht erschwinglich. Aber ist das etwas Schlechtes?

Viele Nationen stocken derzeit ihre Goldreserven auf. Dafür gibt es auch gute Gründe. Der Privatanleger sollte aus diesem Verhalten seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und entscheiden, ob er sich im Gold engagieren möchte oder nicht. Auch andere Sachwerte steigen im Preis. Immobilien in Deutschland verzeichnen eine ähnliche Entwicklung. Und Immobilien sind auch nicht für jedermann erschwinglich. Im Kern ist es ganz einfach: Werthaltige Sachwerte steigen im Preis, weil das Geld immer weniger wert wird. Demzufolge sind Geldwertanlagen wie Sparbuch, Festgeld, Bausparvertrag oder Lebensversicherung trotz garantierter Zinsen, keine wirklichen Wertspeicher. Denn wem nützen garantierte Zinsen, wenn man in Zukunft nur sehr viel weniger für sein Geld kaufen kann?

Goldbarren und -münzen haben Aufschläge, die sogenannten Herstellungskosten. Wer beispielsweise einen Goldbarren kauft und diesen sofort wieder verkauft, erhält nicht den gleichen Preis, zu dem der Barren gekauft wurde. Und je kleiner die Mengen sind, desto stärker wirken sich die Herstellungskosten aus, denn diese werden im Verhältnis zum Materialwert bei kleineren Stückelungen größer. Fünf 20-Gramm-Barren kosten beispielweise einiges mehr als ein 100-Gramm-Barren. Das macht Gold zu einem langfristigen Investment.

Die Verwahrung kostet Geld

Gold ist selbstredend eine gefragte Beute für Einbrecher. Daher sollte für die Aufbewahrung unbedingt ein vernünftiger Tresor zur Verfügung stehen. Ist dieser nicht verfügbar, kann Gold auch bei einer Bank im Schließfach oder in einem Zollfreilager verwahrt werden. Wobei das Bankschließfach zwingend jederzeit zugänglich sein sollte, auch wenn die Bank Pleite geht und deswegen ihre Tore geschlossen hat. Bei Aufbewahrung im Tresor oder im Bankschließfach muss eine ausreichende Versicherung vorhanden sein. Die Deckungssumme muss auch regelmäßig angepasst werden, sollte der Goldbestand sich erhöhen oder der Goldkurs ansteigen. Das alles kostet Gebühren und Versicherungsprämien.

Gibt es ein Währungsrisiko beim Goldkauf?

Der Kurs des Euro zum US-Dollar spielt beim Goldkauf und -verkauf eine Rolle. Gold wird nicht in Euro, sondern in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet, dass der Euro zunächst in US-Dollar gewechselt wird, bevor man Gold erwerben kann. Ist der Dollar stark, erhält man somit weniger, ist er schwächer, erhält man mehr Gold. Beim Verkauf ist es dann genau umgekehrt. Währungsschwankungen wirken sich auf den Gegenwert in Euro aus. Allerdings hält sich der Nachteil in Grenzen. Geld in Gold zu tauschen bedeutet immer, Wertloses in Werthaltiges zu tauschen. Selbstverständlich ist es zunächst wichtig, wieviel man für sein Geld bekommt. Aber das relativiert sich mit der Zeit, wenn die expansive Geldpolitik den weiteren Wertverfall der Währungen zur Folge hat. Wichtig ist, dass man ein Goldinvestment langfristig betrachtet. Gold ist kein Spekulationsmedium, es ist ein Wertspeicher.

Natürlich schwankt auch der Goldpreis. Einerseits aufgrund der Währungsschwankungen und andererseits aufgrund von Nachfrage und auch Manipulation. Gold ist auch deshalb keine klassische Geldanlage, weil es keine Erträge abwirft. Gold hat nur seine Substanz. Aber das reicht auch aus. Diese Substanz ist es, die ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Es gibt genug Geldanlagen, die Dividenden oder Zinsen realisieren, aber am Ende wenig Substanz aufweisen. Der Anleger muss sich fragen, was ihm wichtiger ist.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.

Inflation

Die Wirtschaftskraft kommt nicht so richtig in die Gänge. Sinkende Preise sollen den Kaufwillen der Konsumenten neu entfachen. Man hört Worte wie Inflation und Deflation. Leider wird nicht oft darüber gesprochen, was diese Begriffe genau bedeuten, welchen Ursprung sie haben und wie sie sich tatsächlich auswirken.

Vor 45 Jahren haben wir für eine große Eistüte mit 3 Kugeln gerade mal 50 Pfennig bezahlt. Heute zahlen wir für nur eine Kugel Eis 1 Euro oder mehr. Ist das Eis heute besser, werthaltiger oder weniger gesundheitsschädlich als früher? Sicher nicht. Es ist immer noch die gleiche Leckerei mit derselben zerstörerischen Kraft für die Zähne wie vor 45 Jahren. Wer sich vor 45 Jahren z. B. ein Haus gebaut hat, konnte dies mit nur 30.000 DM erreichen, Grundstück inklusive. Das kann man sich das gar nicht mehr vorstellen, muss man doch für ein Haus gleicher Größe heute etwa 450.000 - 500.000 Euro einplanen. Bestehen die Häuser heute aus besonderen Baustoffen, die einen solchen Preisunterschied erklären? Das dürfte kaum zutreffend sein. Stein ist Stein. Schon möglich, dass heute die Dämmwerte und die Bauverfahren besser und umweltfreundlicher sind. Das kann jedoch nicht der Grund für diesen Preisunterschied sein. Nein die Ursache für diese Preisunterschiede liegt einzig und allein im Geld.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Ihr Geld tatsächlich wert ist? Dabei ist es total egal, welche Währung wir beleuchten. Wir sind der Ansicht, dass ein Geldschein, auf dem z. B. 100 Euro drauf steht, auch 100 Euro wert ist. Das ist aber nicht richtig, Geld ist ein Tauschmittel und 100 Euro sind sehr relativ. Das können wir ganz einfach prüfen, wenn wir uns mal aufschreiben, welche Waren wir für 100 Euro heute einkaufen können. Wenn wir das zwei oder drei Jahre später wieder tun, werden wir sehen, dass wir für das gleiche Geld plötzlich weniger Waren dafür erhalten.

Interessanter wird dieser Effekt, wenn wir ihn mal über einen langen Zeitraum betrachten. Im Jahr 1960 arbeiteten z.B. die Menschen im produzierenden Gewerbe für durchschnittlich DM 2,90/Stunde (Männer) und DM 1,85/Stunde (Frauen). Dabei wurden durchschnittlich 46,4 Wochenstunden von Männern und 42,2 Wochenstunden von Frauen absolviert. Das ergab einen monatlichen Bruttolohn bei Männern von ca. DM 538,00 und für Frauen von ca. DM 312,00. Mit unseren heutigen Erfahrungen, für einen so geringen Stundenlohn arbeiten zu gehen. Wenn man sich vor Augen führt, dass die gleiche Berufsgruppe z.B. im Jahr 2001 ca. DM 30,00 (Männer) und ca. DM 22,00 (Frauen) Stundenlohn hatte, zeigt sich hier etwas sehr interessantes.

Nicht nur die Löhne waren niedriger, sondern auch die Preise waren damals viel geringer als heute. Die Verhältnisse entsprachen jedoch denen von heute. Wenn jemand damals DM 100 geschenkt bekam, entsprach das einem Fünftel seines Bruttoeinkommens. Heute sind DM 100,00 (oder rund 50 Euro) ein Kinobesuch für eine vierköpfige Familie mit ein wenig Popcorn und Cola. Was ist also mit dem Geld geschehen?

Das Geld selbst hat sich gar nicht verändert. Sowohl auf dem 100,00-DM-Schein von 1960 als auch auf dem von 2001 standen 100,00 DM drauf. Trotzdem konnte man für beide Scheine nicht die gleiche Menge Waren kaufen, denn die Preise der Waren waren zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich.

Jeder wird von klein auf erzogen, Geld als etwas Wertvolles zu sehen. Geld selbst ist jedoch nicht wertvoll. Es ist lediglich ein Stück Papier mit einer Zahl drauf, die aufgrund von Vertrauen als Tauschmittel beim Einkauf von allen akzeptiert wird. Kaufen bedeutet hierbei Bezahlen. Das ist für unser Verständnis wichtig, denn heutzutage zieht Kaufen nicht unbedingt immer sofort das Bezahlen nach sich. Betrachten wir dabei die Angebote wie z.B. jetzt kaufen, in einem halben Jahr bezahlen oder die vielen Ratenkaufmöglichkeiten.

Das Geld selbst hat KEINEN WERT, sondern nur eine KAUFKRAFT, die von Menschen bewertet bzw. festgelegt wird. Nur die Waren, die wir für das Geld kaufen, haben einen WERT, der beständig sein kann (z. B. Immobilien, Kunst, Edelmetalle, usw.) oder der mit der Zeit geringer wird (z. B. Auto, Heimelektronik, verderbliche Waren, usw.). Man kann umgekehrt folgern, dass der „Wert“ des Geldes davon abhängt, was man dafür tauschen kann.

Was ist Inflation?

Der Begriff Inflation ist Latein und bedeutet "das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen". Inflation beschreibt in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, allgemeinen Anstieg des Preisniveaus. Anders ausgedrückt bedeutet Inflation eine Steigerung des Preisindex oder die Schwächung der Kaufkraft einer Währung.

Inflation ist eine Art Teufelskreis. Sie wird begleitet von Preissteigerungen, zu hohem Warenaufkommen und vermehrter Verschuldung. Verschuldung jedoch nicht nur bei den Unternehmen, sondern vor allem auch beim Verbraucher. Verschuldung bedeutet erhöhte Kosten (Zinsen), die im Resultat wieder negative Auswirkungen auf den Preis bei den Anbietern und die Nachfrage bei den Verbrauchern haben, was zu weiteren Überkapazitäten in der Wirtschaft führt, usw.. Kaufen wird nicht mehr gleichgesetzt mit Bezahlen. Der Absatz erfolgt zunehmend auf Kredit. Das Einkommen wird zum Kriterium, wie viel man sich an Teilzahlungsraten leisten kann. Die Inflation wird stärker.

Die Erfassung der Inflation wird am häufigsten über den Preisindex der Lebenshaltungskosten durchgeführt, der sogenannten Inflationsrate. Dieser wird mit Hilfe eines für einen durchschnittlichen (im Beispiel) deutschen Haushalt (2,3 Personen) in einem bestimmten Jahr (Basisjahr) repräsentativen Warenkorbs errechnet. Enthalten waren darin etwa in früheren Jahren:

Warenkorb

Zusammensetzung des statistischen Warenkorbes, 2010

  • Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke, 10,3%
  • Tabakwaren, alkoholische Getränke, 3,8%
  • Bekleidung, Schuhe, 4,5%
  • Wohnung, Wasser, Gas, Brennstoffe, 31,7%
  • Einrichtungsgegenstände, 5,0%
  • Gesundheit, Pflege, 4,4%
  • Verkehr, 13,5%
  • Nachrichtenübermittlung, 3,0%
  • Freizeit, Kultur, Unterhaltung, 11,5%
  • Bildungswesen, 0,9%
  • Hotel, Restaurants, 4,5%
  • Andere Waren und Dienstleistungen, 7,0%

Quelle: Statistisches Bundesamt

Auswirkungen des Warenkorbs auf die Inflationsentwicklung

Auf Basis dieses Warenkorbs und des damit festgelegten Basisjahres werden für jedes Jahr die Lebenshaltungskosten und daraus die prozentuale Steigerung zum Vergleichs- oder Vorjahr ermittelt. Für jeden Monat untersucht in Deutschland das Statistische Bundesamt die Preisentwicklung, welche auch regelmäßig in den Medien veröffentlicht werden. Im Schnitt betragen diese Inflationsraten zurzeit zwischen 0,3 und 0,7%, wobei meistens die Mineralölpreise am stärksten zur Preissteigerung beitragen.

Die Messung dieser Zahlen ist jedoch sehr ungenau. Dies begründet sich zum einen im veränderten Konsumentenverhalten (Produktinnovationen, Substitution teurer Produkte durch günstigere), wie auch in der qualitativen Steigerung (bessere Computer) der Produkte. Darüber hinaus ist zu beachten, dass es sich immer um das statistische Mittel handelt, das nicht auf jedermann ohne weiteres anwendbar ist. Zum Beispiel unterscheiden sich die Ausgaben gut betuchter Familien deutlich von den Ausgaben der Haushalte mit geringem Einkommen. Haushalte, denen ein geringes Einkommen zur Verfügung steht, geben einen größeren Anteil für Grundnahrungsmittel, Wohnen, Energie etc. aus. Preissteigerungen für diese Warenarten begründen dann eine stärkere Inflationserfahrung, während gleichzeitig "Luxusgüter" im Preis sinken können. Darüber hinaus werden im Warenkorb auch Güter berücksichtigt, die nicht regelmäßig angeschafft werden, sondern die meist nur alle paar Jahre wieder gekauft werden (z. B. Heimelektronik, Einrichtungsgegenstände, Autos, usw.). Die Auswirkungen sind gravierend. Würde die Berücksichtigung der Waren sich auf die Waren beschränken, die regelmäßig in einem Haushalt gekauft/verbraucht werden, wären die Inflationsraten deutlich höher. Man kann sich also recht gut vorstellen, wie verlässlich die öffentlich gemachten Inflationsraten sind. Zum Glück kann jeder Haushalt seine persönliche Inflation selbst ermitteln, wenn man sich einen Überblick darüber verschafft, wie weit man mit seinem Einkommen den Monat über kommt und ob es im Vergleich zu früheren Zeiten besser oder schlechter wird (gleiches oder leicht gesteigertes Einkommen vorausgesetzt). Man spricht hierbei von der gefühlten Inflation.

Was versteht man unter Deflation?

Unter Deflation (von lat.: "das Abschwellen") versteht man den volkswirtschaftlichen Zustand eines allgemeinen und anhaltenden Rückgangs der Preise für Waren und Dienstleistungen. Einfach gesehen scheint Deflation das Gegenteil der Inflation zu sein, bei der die negativen Wirkungen der Inflation ausgeglichen werden. So ist es aber nicht. Die destruktiven Auswirkungen der Inflation, wie zu viel umlaufendes Geld (zu hohe Verschuldung), zu viel Produktionskapazitäten und daraus resultierende, unbezahlbar werdende Arbeitsplätze werden in der Deflation bereinigt. Deshalb kann man in der Deflation feststellen, wie viele Betriebe in den Konkurs gehen (Abbau der überflüssigen oder unrentablen Produktionskapazitäten), Banken uneinbringliche Gelder den wirtschaftlich total kaputten Schuldnern erlassen (faule Schulden) und wie die Arbeitslosigkeit ansteigt. Die Deflation wird von negativem Wirtschaftswachstum begleitet. Man kann die Deflation also als Folge oder Gegenschwingung der Inflation bezeichnen, in der all das zerstörerische Potenzial, welches durch die Inflation aufgebaut wurde, wie durch ein reinigendes Feuer beseitigt wird. Dabei kann man nur schwer erkennen, wann die Inflation in die Deflation umkippt.

Sobald die Preise sich festigen, die Nachfrage stagniert und die Wirtschaft nicht mehr wächst, ist die Deflation da und kann nicht aufgehalten werden. Das Verbrauchervertrauen schwindet. Die Angst vorm Jobverlust ermuntert die Menschen, ihr Geld zusammen zu halten. Die Nachfrage sinkt immer stärker, die Preise purzeln. Die fallenden Preise erzeugen jedoch kein neues Verbrauchervertrauen. Im Gegenteil, fallende Preise sind Preise, die vorher zu hoch waren. Wann der Prozess beendet wird, kann man schlecht voraussagen, demnach lohnt es sich, weiter zu warten und auf noch geringere Preise zu hoffen. Der Konsum lässt also auf sich warten.

Firmenpleiten und der Abbau von faulen Schulden in der Deflation sind gleichbedeutend mit dem Abbau von Geldvermögen, der meist einen Geldwertverfall nach sich zieht. Diesem zu entkommen ist meist nur durch eine Investition in Sachwertvermögen machbar. Die Vernichtung alter, uneinbringlicher Schulden steht in Deutschland gerade am Anfang. In den Büchern der Kreditinstitute findet man astronomisch hohe Zahlen uneinbringlich gewordener Schulden. Auf der Bankenseite ist es selbstverständlich nicht gewünscht, sich von diesen Summen zu trennen. Ist es doch mit einem enormen Verlust verbunden, den man seinen Aktionären oder, wie bei den Sparkassen, seinen öffentlichen Trägern erklären muss. Also mogelt man sich, solange es geht, um diese Aufgabe herum und spielt heile Welt. Schlimmer noch ist die Verschuldung auf der Staatsebene zu sehen. Hierbei haben die Schulden schon seit Jahren unbeherrschbare Ausmaße angenommen. Die gewaltigen Zinsen, die derzeit auf der Gesamtschuldenlast liegen, führen zu einer unkontrollierbaren Geldvermehrung. Hier wird im wahrsten Sinne des Wortes "Spielgeld" aus dem Nichts erschaffen, bedrucktes Papier, das nicht mal Ansatzweise von echten Werten untermauert wird. Das Platzen dieser Geldblase ist eine mathematische Gewissheit.

Die Geschichte ist voll von Zusammenbrüchen:

  • um 1622 in Europa in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges
  • um 1923 in Deutschland und Ungarn (Deutsche Inflation 1914 bis 1923)
  • 1939 - 1948 in Deutschland (zurückgestaute Inflation, korrigiert durch Währungsreform)
  • jahrzehntelang bis 1991 in Argentinien
  • jahrzehntelang bis 1994 in Brasilien
  • um 1995 in Mexiko
  • um 2002 in Argentinien

Wer also davon ausgeht, dass Geld oder Geldwertanlagen sicher sind, ist bestenfalls leichtfertig.

Schlussfolgerungen für die Vermögensplanung

Wenn wir z.B. für unseren Lebensabend Vorsorge treffen möchten, ist es erforderlich, den Lohn unserer Arbeit sicher und werthaltig anzulegen. Sicherheit und Werthaltigkeit sind die wichtigsten Eigenschaften, die eine Kapitalanlage besitzen muss. Allerdings müssen wir zuerst die Begriffe Sicherheit und Werthaltigkeit definieren. Lassen Sie uns zunächst die Werthaltigkeit beschreiben.

Werthaltigkeit

Da wir nicht voraussehen können, wie sich Preise und Löhne in Zukunft entwickeln werden, ist es nicht möglich für uns, eine Größenordnung an notwendigem Vermögen für eine ausreichende Altersversorgung zu erahnen. Bei Geldanlagemöglichkeiten sind wir es gewohnt zu fragen, "wie viel zahlt man ein, was kommt am Ende raus?" Die Zahl, die wir dann als Ablaufsumme sehen, bewerten wir mit unserem heutigen Geldwert- Verständnis und der Erfahrung, was heute alles so kostet. Wir stellen uns vor, was man heute so alles machen könnte, wenn man diese Summe heute zur Verfügung hätte und schließen zufrieden den Vertrag ab. Ohne es zu wollen, erliegen wir der Illusion, unsere Altersversorgung wäre damit ausreichend gesichert. Wie fatal sich dieser Trugschluss auswirken kann, zeigt ein Beispiel.

Unser Arbeiter von 1960 hat sich entschlossen, eine Altersvorsorge zu besparen. Er ist 30 Jahre alt und will mit 65 in Rente gehen. Zu diesem Zweck schließt er eine Kapitallebensversicherung (Geldwertanlage) ab mit einem gleich bleibenden Beitrag von monatlich DM 50,00. Man beachte, dass DM 50 zu seiner Zeit etwa 10% seines Bruttoeinkommens entsprechen, also ein verhältnismäßig hoher Sparaufwand für ihn. Zu seinem 65. Geburtstag im Jahr 1995, erfährt er die Ablaufleistung aus der Lebensversicherung in Höhe von ca. DM 56.000,00! Doch damit kann er zum Zeitpunkt der Auszahlung leider keine großen Sprünge machen, denn alles ist nun viel teurer, als zum Abschlusszeitpunkt. Sein Sparvertrag hat ihm in letzter Konsequenz nur eines gebracht: die Erkenntnis, dass Geldwertanlagen sich nicht rentieren, weil sie die schleichende Inflation nicht kompensieren können.

Es ist kein Geheimnis, dass die Auswirkungen der schleichenden Inflation durch die Auswirkungen der galoppierenden Inflation noch übertroffen werden. Diese zieht nämlich die Vernichtung aller Geldvermögen und damit aller Geldwertanlagen nach sich.

Fazit

Werthaltige Güter behalten ihren Wert. Die Vorstellung, dass diese wertvoller werden, ist nicht richtig. In Wahrheit verliert das Geld stetig an Kaufkraft. Wenn die Kaufkraft des Geldes nachlässt, bedeutet das, dass die Preise steigen. Daraus entspringt die Vorstellung, dass Sachwerte immer teurer werden, dass z. B. Immobilien eine Wertsteigerung erfahren. Doch tatsächlich muss man durch den Kaufkraftverlust immer mehr Geld bezahlen, um werthaltige Sachwerte wie Immobilien, Gold, Rohstoffe etc. zu kaufen.

Eine Vorsorge auf Anlagen aufzubauen, die von der Entwicklung des Geldes anhängig sind, ist somit eine leichtfertige Sache. Sinnvoller ist es, sich auf Anlageformen zu konzentrieren, die unabhängig von der Geldwertentwicklung sind. Hier sind besonders Edelmetalle interessant. Speziell Gold hat sich seit Jahrtausenden als solider Wertspeicher bewährt und wird das auch in Zukunft tun. Gold ist ein begrenzter Rohstoff und eignet sich hervorragend zur Vorsorge. Jedes Portfolio sollte Edelmetalle enthalten. Hier waren die Experten bisher der Ansicht, dass 10-20% des Vermögens in Edelmetallen investiert sein sollten. Zwischenzeitlich sind viele dieser Experten der Ansicht, dass der Edelmetallanteil auch deutlich größer sein darf. Wer ein Drittel seines Vermögens in Edelmetalle investiert, wird damit sicher nicht falsch liegen.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden.