Geldanlage

Wer Geld investiert, wünscht sich, dass es sich vermehrt und nicht kleiner wird. Deshalb probieren viele Anleger, den sicheren Pfad zu beschreiten und investieren in Anlageformen, von denen sie sich sicher sind, dass Verluste ausgeschlossen sind. Doch Einbußen lauern auch in vermeintlich sicheren Anlagearten.

Wenn es um Altersvorsorge geht, bestimmt der Gesetzgeber vor Allem eines: Es muss sicher sein. Gemeint sind hierbei traditionelle Geldanlagen wie z.B. Bankanlagen, Lebensversicherungen, Bausparverträge, also Anlageformen mit Garantien. Die Schlussfolgerung, diese Anlageklassen seien sicher, rührt daher, dass es ein Institut gibt, welches gegen die Anlage von Geld ein Papier ausstellt, aus dem hervorgeht, dass am Ende der vereinbarten Laufzeit der investierte Geldbetrag plus Zinsen garantiert ausgezahlt wird. Insofern sind, wenn man die nominalen Beträge betrachtet, Verluste ausgeschlossen. Darüber hinaus existiert eine Einlagensicherung, die im Falle eines Ausfalls des Garantiegebers aushilft.

Sicherheit wird hier also allein in dem Umstand gesehen, dass man auf einen investierten Betrag einen vorher bekannten und gesicherten Zinsertrag erhält. Darüber hinaus wird garantiert, dass das eingesetzte Anfangskapital nicht weniger werden kann. Soweit, so gut, wie viel mehr Sicherheit braucht man? Genau darum geht es. Alle diese sicheren Anlagen haben eine Gemeinsamkeit, es sind keine Anlagen. Verleiht der Anleger sein Geld an jemand anderen und bekommt dafür Zinsen, wird das zwar Anlage genannt, in Wirklichkeit ist es aber ein Darlehen, welches der Anleger jemand anderem gewährt - hier meist einem Finanzinstitut wie z. B. einer Bank. Vielen Anlegern ist das überhaupt nicht bewusst. Die Bank leiht sich ja vom Anleger kein Kapital, um es dann im Tresor zu deponieren. Sie verleiht es z. B. für höhere Zinsen weiter oder sie investiert es in lukrative Anlagen. Der Konflikt besteht darin, dass zwei verschiedene Parteien (Kunde und Bank) nicht beide gleichzeitig mit dem gleichen Geld hohe Gewinne erwirtschaften können.

Man braucht nicht viel Fantasie, sich vorzustellen, dass nicht der Kunde derjenige mit den großen Renditen ist. Die Zinsen festverzinslicher Anlagen sind eher gering. Wenn man heutzutage 2% bekommt, ist das schon ein Glücksfall. Zinserträge festverzinslicher Anlagen unterliegen außerdem der Steuer, die Kaufkraft des Vermögens wird von der Inflation vermindert. Rechnet man von den Zinserträgen die Steuer ab und berücksichtigt man die Inflation, wird erkennbar, dass das eingesetzte Geld bestenfalls erhalten bleibt, wahrscheinlich nimmt es eher ab. Wie sicher sind Geldanlagen, bei denen das Guthaben weniger wird?

Wenn es um sichere Anlagemöglichkeiten geht, werden gern die Staatspapiere ins Spiel gebracht. Bundesschatzbriefe liegen hoch in der Gunst der Anleger. Bundeswertpapiere sind Staatsschulden. Der Staat garantiert selbstverständlich die Rückzahlung und einen Zins (falls es Zinsen gibt), in der Realität ist der Staat jedoch nicht in der Lage, die Zinsen für seine bis heute aufgelaufenen Staatschulden ohne Aufnahme neuer Schulden zu bezahlen. Neuverschuldung bedeutet, Kredite werden aufgenommen, um u. a. Zahlungen für laufende Kredite zu erhalten. Wenn eine Privatperson so etwas versuchen würde, würde keine Bank der Welt so etwas mitmachen. Ein Staat kann das nach Belieben tun. Seine Bonität ist unbegrenzt, auch wenn diese gar nicht mehr vorhanden ist. Immer schneller wachsende Schulden sind ein klarer Indikator dafür, dass eine Krise vor der Tür steht. Wenn diese dann eintritt, sind die Auswirkungen verheerend. Wenn Geldsysteme kollabieren, ist jede Geldwertanlage, sprich jedes Stück Papier, auf dem nur ein Kapitalwert drauf steht, nicht aber ein Anteil an einem echten Sachwert verbrieft wird (wie z.B. Grundbücher oder Aktien), nur noch zur Wärmegewinnung zu gebrauchen. Die Finanz- und Wirtschaftskrisen der jüngeren Vergangenheit in Russland, Asien, Brasilien und Argentinien beweisen dies eindrucksvoll. Welche Sicherheit haben die sicheren Anlagen dann noch, wenn die Basis nicht mehr besteht?

Was ist also Sicherheit? Bedruckte Zettel oder doch eher echte Werte, Sachwerte? Edelmetalle genießen derzeit eine sehr hohe Nachfrage. Immer mehr erkennen die Vorteile von tatsächlichen Sachwerten, die einfach zu handhaben sind. Speziell Gold hat sich in vergangenen Krisen immer als sicherer Hafen in Krisenzeiten bewährt und gehört in jedes Portfolio.

Eines ist jedoch wichtig, wenn man sich Sachwerten zuwendet: Gelassenheit. Preise von Edelmetallen, also auch der von Gold, schwanken. Gold ist ein begehrter aber auch limitierter Rohstoff. Die Förderraten sind rückläufig, die Nachfrage ist jedoch nach wie vor groß. Viele Menschen betrachten Gold als sicheres Anlagemedium zum Vermögensschutz. Der Goldpreis schwankt. Das ist allerdings nicht auf den Wert des Goldes zurückzuführen, sondern auf die Entwertung des Geldes. Steigt die Geldmenge, sinkt die Kaufkraft, steigt der Preis. Es ist also Besonnenheit gefragt. Bewegungen nach tiefgreifenden Veränderungen der politischen Lage der stärksten Nation der Welt sind völlig normal und sorgen auf den Märkten für Unruhe. Der langfristige Anleger sollte sich davon nicht verunsichern lassen und sollte an seiner langfristig ausgelegten Strategie festhalten. Wichtig sind langfristige Tendenzen und die sind in Sachen Gold sehr gut.

Ein Vergleich der Kursverläufe des DAX und des Goldes lassen einen eindeutigen Trend erkennen. Geht der Kurs des Deutschen Aktien Index zurück, steigt der Goldkurs und umgekehrt. Daraus lässt sich folgern, dass viele Menschen in unsicheren Zeiten das Edelmetall als ein sicheres Fundament und eine sinnvolle Alternative zu Aktien betrachten.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.

Inflation

Die Zinsen für die Schulden der öffentlichen Haushalte sind derzeit auf einem Stand, dass sie nur durch Neuverschuldung beglichen werden können. Eine alarmierende Lage, denn eine neue Kreditaufnahme löst das Problem nicht, sondern erhöht die Zinslast weiter. Jeden Monat werden von den drei führenden Notenbanken der Welt umgerechnet rund 200 Mrd. neues Geld in Umlauf gebracht. Dieses massive Gelddrucken spricht jedoch für eines: physisches Gold.

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank lässt die Börse florieren. Der DAX erreichte seinen Höchstkurs seit November 2015 und das obwohl die EZB ihr Anleihenankaufprogramm ab April 2017 um 20 Mrd. Euro im Monat vermindern wollte. Aber die Realität erscheint anders. 20 Mrd. weniger klingt danach, als würde die EZB ihre Maßnahmen vermindern. EZB-Chef Mario Draghi wird künftig zusätzlich zu den geplanten 60 Mrd. Euro monatlich auch Geld aus auslaufenden Papieren aus dem Programm nutzen, um es in neue Anleihen zu investieren.

Der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren der Europäischen Zentralbank umfasst etwa 1,5 Billionen Euro, inklusive 1,2 Billionen an Staatsanleihen. Diese Staatsanleihen haben eine durchschnittliche Restlaufzeit von 8,4 Jahren. Die Europäische Zentralbank schichtet somit rund 142,9 Mrd. Euro jährlich, also 12,9 Mrd. Euro pro Monat um. Zählt man die übrigen Wertpapiere im Bestand (Pfandbriefe, Unternehmensanleihen) dazu, summiert sich der Wert auf rund 15 Mrd. Euro monatlich. Tatsächlich erfolgt dann also eine Verminderung nur um 5 Mrd. Euro. Die Europäische Zentralbank wird also jedes Jahr 900 Mrd. Euro drucken. Vom Einstieg in den Ausstieg der ultralockeren Geldpolitik kann also keine Rede sein.

EZB-Chef Mario Draghi hat eindeutig zu verstehen gegeben, dass an eine wirkliche Drosselung des Programms nicht zu denken ist. Im Gegenteil, das Programm würde wenn notwendig ausgeweitet und sogar über Ende 2017 hinaus verlängert werden. Realistisch gesehen, gibt es aus derartigen Programmen keinen Ausstieg. Ein Ausstieg würde die Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone zurückbringen. Es herrscht Endzeitstimmung. Man versucht, das System künstlich am Leben zu erhalten. Immerhin verdienen die Geldgeber gerade jetzt Unsummen mit den Zinsen und Provisionen für die Bereitstellung des Geldes.

Italiens Schulden liegen bei 2,25 Billionen Euro und bei 135,5 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Ohne die massiven Käufe der EZB wäre Italien längst handlungsunfähig. Italien befindet sich dabei in bester Gesellschaft. Etlichen anderen Ländern geht es ähnlich. Portugals Schulden liegen bei 239,8 Mrd. Euro (131,7 Prozent), Frankreichs bei 2,17 Billionen (98,2 Prozent) und Spanien ist mit 1,11 Billionen Euro verschuldet (100,5 Prozent).

Ein Ausstieg aus dem Anleihenankaufprogramm würde diese Länder crashen lassen. Freiwillig würde die EZB das also niemals tun, sondern nur dann, wenn der Finanzmarkt sie dazu zwingt, sprich wenn der Euro kollabieren sollte.

Auf der anderen Seite des großen Teichs sieht es nicht viel besser aus. Auch die USA sitzen tief im Schuldensumpf fest, weshalb die US-Notenbank Dollars druckt, als gäbe es kein Morgen. Die Fed druckt wie die Europäische Zentralbank Geld und tauscht ebenfalls auslaufende Anleihen in neue um. Dabei werden rund 48 Mrd. US-Dollar pro Monat in Umlauf gebracht! Das sorgt für eine unvorstellbare Geldschwemme in den Vereinigten Staaten. Die Geldmenge hat sich derzeit um 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr vergrößert. Das entspricht einem Wachstum der Geldmenge um rund eine Billion (1.000 Mrd.!) Dollar pro Jahr.

Trotz der Geldschwämme stieg der Kurs des US-Dollars in den vergangenen Monaten stark an. Investoren erwarten, dass der neue US-Präsident Donald Trump in den nächsten Jahren mit seinem geplanten Konjunkturprogramm massiv Schulden machen und so die Inflation Fahrt aufnehmen wird. Die Flucht der Anleger aus US-Staatsanleihen lässt die Zinsen steigen und hat den Dollar damit im Schlepptau nach oben.

Wird die Rally des Dollar enden, wird der Goldpreis Rückenwind bekommen. Würde der Dollar noch stärker werden, werden US-Produkte im Ausland teurer, während ausländische Produkte in den Vereinigten Staaten einen Preisverfall erleiden. Das wäre dann eher kontraproduktiv für die US-Wirtschaft, die bereits mit den steigenden Zinsen zu tun bekommt. Die Schulden des privaten Sektors stiegen Ende September auf den Rekord von 47,0 Billionen Dollar und steigende Zinsen führen somit zu enormen Mehrbelastungen. Die Schulden des privaten Sektors liegen aktuell bei etwa 252 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Zinsen müssen jedoch steigen, wenn man die Inflation anschieben will.

Für Gold sind das alles hervorragende Aussichten. Gold hat den Anleger bisher bestens gegen die Auswirkungen des massiven Gelddruckens geschützt. Seit dem Start des ersten Gelddruckprogramms in den USA im Dezember 2008 stieg der Goldpreis um über 30 Prozent an. Die Europäische Zentralbank druckt derzeit mehr Geld als die Fed. Man kann sich also total entspannen und die derzeitigen günstigen Einstiegskurse für umfangreiche Käufe von physischem Gold nutzen.

Sollte der Euro in den nächsten Monaten weiter kräftig abwerten und weniger wert sein als ein Dollar, dürfte Gold einmal mehr die Kaufkraft der Anlegervermögen erhalten. Langfristig gibt es kein besseres Investment als Gold gegen das irrwitzige Gelddrucken der Notenbanken und die drohende Inflation.

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Staatliche Prämien sichern

Sparverträge gibt es reichlich, einige versprechen staatliche Zuschüsse oder Steuervorteile. Aber ist ein Produkt zwangsläufig sinnvoller, wenn man staatliche Prämien oder Steuervorteile erhalten kann? Die Riester-Rente zeigt das Gegenteil.

Es wird so oft propagiert, dass es mittlerweile in aller Munde ist. Vater Staat verschenkt Geld, wenn man „riestert“. Doch zu Beginn sollte eines festgestellt werden: geschenkt bekommt hier niemand etwas. Bereits vor Jahren berichtete das ZDF Magazin MONITOR über die „Geschenke“ der Riester-Rente. Dabei wurde die Frage untersucht, ob der Sparer überhaupt von den Prämien profitieren kann. Betrachtet wurden Riester-Verträge aus der Versicherungswelt. Es wurde festgestellt, dass der Versicherte älter werden muss, als das statistische Durchschnittsalter, um etwas von der Förderung zu haben. Bei einer Rentenversicherung ist die Kalkulation der Versicherer darauf ausgelegt, dem Versicherten eine gewisse Rente lebenslang zu bezahlen.

Die Basis für diese Kalkulation sind sogenannte Sterbetafeln, aus denen die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen abzulesen ist. Dabei wird der Durchschnitt aller Menschen gebildet, unabhängig davon, welcher sozialen Struktur sie angehören, obwohl z. B. Menschen mit höheren Einkommen statistisch gesehen ein paar Jahre länger leben, als Menschen gleichen Alters mit geringen Einkommen. Rund 44% der Menschen, die mit einer Riester-Rente vorsorgen, liegen Einkommenstechnisch bei 20.000 Euro jährlich oder darunter, zählen also zu den Geringverdienern.

Ihre Lebenserwartung, die durchschnittlich um 7-10 Jahre kleiner ist, als die der Besserverdiener müsste daher bei der Kalkulation stärker in´s Gewicht fallen. Tut sie aber nicht. Die Versicherer kalkulieren mit Lebenserwartungen von 98 Jahren. Das sind mehr als 10 Jahre mehr, als es durch die Statistik untermauert wird. Die Rente in solchen Verträgen wird daher so kalkuliert, dass sie bis zum Alter von 98 Jahren ausreicht.

Riester-Renten können nicht vererbt werden. Sollte der Versicherte vor Eintritt des 98. Lebensjahres versterben, wandert das im Vertrag vorhandene Geld als so genannter Risikoüberschuss in den Rücklagentopf der Versicherungsgesellschaft. Aus diesen Rücklagen werden dann Verträge subventioniert, deren Versicherte älter als 98 Jahre werden. Da aber weit mehr Menschen vor dem 98 Lebensjahr versterben als die, die länger als 98 Jahre leben, wachsen die Rücklagen stetig an.

25% der Risikoüberschüsse darf der Versicherer behalten. Je mehr Überschüsse erwirtschaftet werden, desto höher fallen die Gewinne des Versicherers aus. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Versicherer die größten Nutznießer der staatlichen Förderungen sind. Denn rein rechnerisch dauert es für den Versicherten aufgrund der Kalkulation und der vollen Versteuerung der Rente rund 20 Jahre, bis das selbst eingezahlte Geld in Form der Rente aufgebraucht wurde und die staatlichen Zuschüsse zur Auszahlung kämen, so die Berechnungen der Deutschen Aktuarvereinigung e.V.. Bevor der Vertragsinhaber also nicht mindestens 87 Jahre alt wird, kämen die staatlichen Zuschüsse gar nicht bei ihm an. Der Verbraucher hat das Nachsehen, denn staatliche Förderungen werden bekanntlich aus Steuergeldern finanziert, aber nur sehr wenig fließt zurück.

Gravierender ist jedoch, dass viele geförderten Finanzprodukte Geldwerte sind. Geld und Geldwerte allgemein sind vom Vertrauen der Nutzer dieses Geldes abhängig, unterliegen der Inflation und bergen die Gefahr in sich, im Falle eines Crashs oder einer Reform des Geldsystems, größtenteils oder sogar komplett vernichtet zu werden. Kapitalerhalt-Garantien wären in so einem Fall nicht hilfreich, wenn die zugrundeliegende Währung wertlos würde.

Zukunftsträchtiger wäre es, sich nicht auf Geldwerte festzulegen. Es gibt sinnvoll Alternativen wie zum Beispiel Edelmetalle. Edelmetalle sind Rohstoffe mit großer Nachfrage, Sachwerte, die nie ihren Wert einbüßen können. Edelmetalle sind Sachwerte, also inflations- und krisengeschützt und besitzen überall auf der Welt Akzeptanz.

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unrentable Finanzprodukte kündigen

Führt die Aufhebung eines unrentablen Finanzproduktes zu finanziellen Verlusten? Dieses Thema beschäftigt viele Anleger, die in der Vergangenheit Vorsorge betrieben haben und mit der Zeit erkennen mussten, dass ihr Vertrag nicht so rentabel ist, wie anfangs erhofft.

Verbraucherzentralen, Fachleute vom Fernsehen und der Presse sind sich einig: Die Aufhebung vieler Verträge führt zu finanziellen Einbußen. Aber ist das wirklich die Wahrheit? Viele Sparverträge, die auf dem Markt angeboten wurden, sind Geldwertprodukte. Man erhält eine Zusage für einen Zins und je nach Produktart vielleicht sogar Prämien vom Institut oder von Vater Staat. Die Zufriedenheit hält sich allerdings in Grenzen, wenn man die Jahre vergehen lässt und beobachtet, wie alles teurer wird. Mit der Zeit relativiert sich die erwartete Ablaufleistung immer mehr, denn man stellt fest, dass man mit fortschreitender Zeit immer weniger für dieses Geld zu kaufen bekommt. Ist also die Entscheidung, einen solchen Vertrag zu beenden, tatsächlich die Ursache dafür, dass Einbußen gemacht werden?

Die Ursache liegt nicht in der Kündigung. Die Verluste beginnen bereits mit der Unterschrift. Der Abschluss eines solchen Produktes zieht zwangsläufig Einbußen nach sich, denn zum Teil ist es mit Kosten verbunden, die man erst wieder durch Zinserträge hereinholen muss. Das ist natürlich nicht leicht, besonders jetzt, wenn die Zinsen auf Tiefststand sind.

Systemtreue Fachleute wollen die Verbraucher, die unrentable Finanzverträge haben, vor Verlusten bewahren und empfehlen daher, die Verträge auf gar keinen Fall aufzuheben, sondern ruhen zu lassen.

Fragen Sie sich doch selbst einmal was sinnvoller ist. Sie merken, Sie haben einen Vertrag abgeschlossen, der langfristig gesehen nicht zielführend ist. Sie wissen, dass Sie das Geld, welches Sie einzahlen, in ein Produkt investieren, das auf Dauer nicht zum erwarteten Ziel führt. Gibt es denn noch etwas Unvernünftigeres, als diesen Finanzvertrag nicht zu beenden und zu retten, was noch zu retten ist? Gibt es nichts Sinnvolleres als ein Ende mit Schrecken in Kauf zu nehmen und mit dem Geld etwas Sinnvolleres zu machen?

Zeit ist kostbar und unwiederbringlich. Verlusten hinterher zu trauern, verringert die Verluste leider nicht. Auch Ärger, Zorn oder Enttäuschung vermindern die Einbußen nicht, geschweige dessen, die Anlagestrategie nicht zu verändern. Je eher man erkennt, dass man einen Fehler gemacht hat und je eher man diesen korrigiert, desto geringer fallen die Gesamtverluste aus. Denn die Gesamtverluste steigen mit der Zeit, in der man an unrentablen Verträgen festhält. Daher ist es auch kein Verlustausgleich, wenn unrentable Vorsorgeverträge stillgelegt werden in der Erwartung, die Einbußen dadurch wieder reinzuholen.

Die Hoffnung, durch eine andere Strategie Verluste, die gemacht wurden, wieder auszugleichen, ist ebenfalls vergebens. Ein Verlust ist ein Verlust, der lässt sich eben nicht wegdiskutieren. Eine sinnvollere Strategie kann bestenfalls das zuvor erwartete Ergebnis übertreffen, jedoch gleicht sie keinen Verlust aus. Der wäre nur vermeidbar gewesen, wenn man sofort den richtigen Weg gewählt hätte. Da jedoch niemand in die Zukunft sehen kann, merkt man immer erst später, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat.

Fakt ist eins, wer wirklich gewinnen will, muss fähig sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen und braucht auch ein wenig Mut zum Risiko. Dabei sollte die Entscheidung nicht von der Angst vor Einbußen abhängig sein. Ohne Risiko gibt es eben keinen Hauptgewinn. Verluste gehören immer dazu, denn sie helfen uns zu lernen, sie zukünftig zu vermeiden.

Eine sinnvolle Möglichkeit besteht darin, sich nicht auf künstliche Geldanlageformen zu konzentrieren. Es gibt bewährte Alternativen wie zum Beispiel Edelmetalle. Edelmetalle sind Rohstoffe mit großer Nachfrage. Sie sind Sachwerte, die nie ihren Wert verlieren können. Edelmetalle sind inflations- und krisengeschützt und besitzen weltweit Akzeptanz.

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Staatsschulden

Das Sparbuch hat ausgedient. Das beliebteste Sparmedium rentiert sich aufgrund von Minizinsen nicht mehr und setzt das Guthaben der Inflation aus, die sich daran gütlich tut. Die Belastungen werden immer größer. Steuern und Abgaben werden nicht weniger und die Politik denkt darüber nach, Sparer um ihr Erspartes zu erleichtern, um Staatschulden zu tilgen.

Lange ist es her, dass Bank, Bausparkasse oder Lebensversicherung in der Lage waren, Zinssätze um die 4 Prozent anzubieten. Alte, unbefristete Verträge mit attraktiven Verzinsungen werden von den Anbietern sogar versucht, abzustoßen. Diejenigen, die solche Anlegen und Sparverträge noch besitzen, sind die Minderheit geworden. Der Anleger hat mittlerweile verstanden, dass er auf normale Weise kaum noch für Vermögenszuwachs sorgen kann.

Der Begriff "finanzielle Repression" gewinnt immer mehr Bedeutung. Ökonomen beschreiben damit den schleichenden Verlust der Spareinlagen, der von staatlicher Seite durch die Geldpolitik beeinflusst und gefördert wird. Die Zinspolitik der Notenbanken hat zur Folge, dass das Vermögen der Sparer und Geldanleger durch die Inflation dahinschmilzt. Die erhaltenen Zinsen sind viel zu gering, als dass sie den Kaufkraftverlust kompensieren könnten. Institute sind auf die Spareinlagen ihrer Kunden nicht mehr angewiesen, weil sie sich günstiger verzinstes Geld von der Zentralbank leihen können.

Eine finanzielle Repression wird durch bestimmte Merkmale gekennzeichnet. Die Zinssätze auf Staatsschulden sind beispielsweise nach oben begrenzt und nationale Institute werden angehalten, Anleihen des eigenen Staates zu kaufen oder als Reserven zu halten. Dieses Vorgehen ist seit der Finanzkrise im Jahr 2007 erkennbar. Große, stützende Maßnahmen wurden von den Zentralbanken initiiert, die allerdings keine stützende Wirkung auf die Inflation hatten. Das Gegenteil ist der Fall. Sparer können ihr Geld nur noch zu Niedrigstzinsen deponieren. Schulden machen war noch nie so billig wie heute und es wird emsig Gebrauch davon gemacht.

Dieser Trend ist nicht auf Deutschland und die Eurozone beschränkt. Sparvermögen überall auf der Welt sind in Gefahr. In nahezu jeder Nation ist eine negative Realverzinsung am Geldmarkt an der Tagesordnung. Der Nominalzins liegt dort also unterhalb der Inflationsrate, so dass ein schleichender Verfall der Geldvermögen stattfindet. Unabhängig davon steigt das Preisniveau, denn in den Preisen werden die steigenden Schuldzinsen der Anbieter mit eingepreist. Die Deutschen verlieren also kontinuierlich ihre Vermögen.

Kontrolliert wird dies von den Notenbanken in aller Welt. Das Augenmerk liegt hier nicht mehr auf den Guthaben sondern auf den Schulden. Die Politik des billigen Geldes feuert die Aktienmärkte an. Und diese sind Indikator dafür, ob die Wirtschaft wächst oder nicht. Zumindest soll dies den Anschein erwecken. Allerdings sind diejenigen, die mit Aktien Geld verdienen selten die klassischen Sparer und Anleger, die sonst ihre Guthaben den Instituten anvertrauten. Der Vermögenstransfer vom kleinen Mann auf der Straße zu den Mächtigen findet über die Börse statt.

Die Politik des billigen Geldes in Kombination mit rechnerischen Nullzinsen gehen also zu Lasten der Sparer. Die Notenbanken planen durch die finanzielle Repression, die massiven Staatsschulden durch Inflation zu verringern. Denn tatsächlich verlieren nicht nur Guthaben an Substanz, sondern alle Geldwerte und da gehören die Schulden dazu. Wohin so eine Geldpolitik ein System bringen kann, hat die Geschichte mit der Hyperinflation von 1923 gezeigt. Die Geschichte ist voll von solchen Beispielen. Der Fehler liegt im System des verzinsten Geldes. Zinsen und Zinseszinsen beschreiben eine exponentielle Entwicklung, die anfangs gering und mit fortschreitender Zeit immer stärker ansteigt. Schulden können auch nicht komplett getilgt werden. Geld entsteht ausschließlich aus Schulden. Würde man die Schulden begleichen wollen, würde man sämtliche Guthaben dafür benötigen. Am Ende gäbe es kein Geld mehr.

Wer das Prinzip des Geldsystems verstanden hat, weiß, dass nur Sachwerte echten Vermögensschutz gewähren. Sachwerte besitzen aufgrund ihres Material- oder Gebrauchswertes eigene Substanz, die jederzeit in jedes beliebige (welches zu diesem Zeitpunkt auch existierende) Geld umgewandelt werden kann. Daher ist es zwingend notwendig für jeden, der sein Vermögen schützen möchte, in Sachwerte zu investieren. Edelmetalle, speziell Gold sind dafür perfekte Wertspeicher. Wer in Krisenzeiten Gold hatte, behielt sein Vermögen, während Geldvermögen regelmäßig komplett oder teilweise vernichtet wurden.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung erfolgt in einem Schweizer Zollfreilager. Mehr Sicherheit geht nicht.